Organisationen und Initiativen

Solwodi e. V.

"Solidarity with Women in Distress" (Solidarität mit Frauen in Not) wurde 1985 in Kenia von der Ordensfrau Dr. Lea Ackermann, Gemeinschaft der "Missionsschwestern unserer lieben Frau von Afrika" (Weiße Schwestern), gegründet. Das Hilfswerk unterstützt Frauen und Mädchen, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution, von Beziehungsgewalt und Zwangsheirat geworden sind. Seit 1987 engagiert sich Solwodi mit inzwischen 15 Beratungsstellen auch in Deutschland.

Solwodi Deutschland e. V.

Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

Im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel sind zahlreiche Organisationen, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen. Unter den Mitgliedern befinden sich beispielsweise das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), der Bund der Deutschen Katholischen Jungend Bayern (BDKJ Bayern) und Solwodi. Ziel ist der gemeinsame Kampf gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 hat das Aktionsbündnis neun Fachtagungen zu dieser Thematik organisiert.

Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

Das Frauenmissionswerk

Das Päpstliche Missionswerk der Frauen ist eine Bewegung engagierter christlicher Frauen. Eine der Schwerpunktaufgaben des Werkes ist es, die Rolle von Frauen in Entwicklungsprozessen zu stärken. Es setzt sich mit seiner Projektarbeit für Frauen vor allem in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ein, die unter Menschenrechtsverletzungen und Benachteiligungen leiden.

Frauenmissionswerk

Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd)

Die kfd ist mit rund 600.000 Mitgliedern in 5.700 pfarrlichen Gruppen der größte Frauenverband und der größte katholische Verband Deutschlands. Dem Leitbild „leidenschaftlich glauben und leben“ folgend will die kfd die Gemeinschaft von Frauen stärken, die Entwicklungen von Frauen fördern und Räume eröffnen, in denen sie ihren Glauben und ihre Spiritualität erleben können.

Katholische Frauengemeinschaft Deutschland

Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB)

Der Katholische Deutsche Frauenbund wurde 1903 in Köln gegründet. Heute engagieren sich bundesweit rund 200.000 Mitglieder in 2.000 Zweigvereinen und 21 Diözesen. Sie gestalten Politik, Gesellschaft und Kirche aktiv mit und setzen sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern ein.

Katholischer Deutscher Frauenbund

Weltgebetstag der Frauen

Immer am ersten Freitag im März, feiern Frauen, Männer, Kinder weltweit den Weltgebetstag (WGT). Der Gottesdienst wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diese Frauen sind Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen. Die Feier des Gottesdienstes und das Engagement für Gerechtigkeit und Frauensolidarität gehören beim WGT untrennbar zusammen. Das zeigt sich unter anderem in der Förderung von Frauenprojekten weltweit. Hierfür wird der Großteil der Kollekte verwendet, die bei den WGT-Gottesdiensten in Deutschland zusammenkommt.

Weltgebetstag