Aktion Hoffnung

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  • Fairer Handel - 12.09.2017

Die „Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart e.V.“ ist eine kirchliche Hilfsorganisation der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie sammelt seit 25 Jahren Kleiderspenden an über 1.500 Containern in ganz Württemberg und verwertet diese weiter.

Die Erlöse fließen in Hilfsprojekte wie zum Beispiel ein Textilprojekt in Uganda, eine Bildungsaktion der katholischen Jugendarbeit in Deutschland oder eine Unterstützung der Ausbildung von Jugendlichen durch Kolping in Paraguay. Die Projekte haben zwei Zielrichtungen: zum einen die Verbesserung der Lebensbedingungen der benachteiligten Länder des Südens und zum anderen die entwicklungsbezogene Bildungsarbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Insgesamt stellt die Aktion Hoffnung den Verbänden pro Jahr über 500.000 Euro zur Verfügung. Damit können in der Regel über 40 Projekte unterstützt werden. Durch ihr Handeln setzt sich die „Aktion Hoffnung“ für die „Eine Welt“ ein und fördert die Schonung der endlichen Ressourcen.

Geordnet werden die gesammelten Kleider von einem zertifizierten Sortierbetrieb nahe Riedlingen. Dieser garantiert eine verantwortungsvolle Weiterverwertung; er hat sich den strengen Kriterien des Dachverbands „FairWertung“ angeschlossen. Auch nicht mehr tragbare Klamotten werden weiterverwertet, denn aus ihnen werden zum Beispiel Malervliese, Dämmmaterialien oder Teile für die Automobilindustrie angefertigt. Somit ist sichergestellt, dass mit den Kleiderspenden, die die „Aktion Hoffnung“ erhält, sinnvoll und verantwortungsbewusst umgegangen wird.

Die „Aktion Hoffnung“ verwertet nicht nur, sondern leistet auch direkte Nothilfe: 50 Tonnen Kleiderspenden wurden so in den letzten Jahren in ein Flüchtlingslager im Nordirak geschickt, damit die Menschen dort mit warmer Kleidung für den Winter ausgestattet wurden. Die Initiative ist immer darauf vorbereitet solche Nothilfemaßnahmen schnell durchzuführen.

Mehr Infos unter www.aktion-hoffnung.de

Von Anna von Jagemann

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