Aidshilfe und Kinderbetreuung

  • Südafrika - Franziskanerinnen von Sießen

Unsere Mitschwestern in Südafrika sind mit einem sehr schmerzvollen Zeichen der Zeit konfrontiert: Unsäglich viele Menschen sind mit HIV infiziert, was für die Person selbst und die Familie viele Konsequenzen mit sich bringt.

Väter fallen aus, Mütter haben selbst das Virus und wissen nicht, wie lange sie noch für ihre Kinder sorgen können. Oft müssen Großeltern ihre Enkel bei sich aufnehmen, die als Waisen zurück bleiben. Deshalb wurde 2003 das Lesedi Centre of Hope gegründet. Es ist das Koordinationsbüro für HIV / AIDS in der Erzdiözese Bloemfontein. Hier läuft alle HIV / AIDS-Arbeit der Diözese zusammen.

Die Arbeit des Zentrums hat zwei Stoßrichtungen:

  • Betreuung infizierter Personen und ihrer Familien (Hausbesuche, Arztbegleitung, Hospiz- und Pflegeheim)
     
  • Vermeidung neuer Infektionen durch Präventionsarbeit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die auf Verhaltensänderung und größere Selbstverantwortung zielt

Seit 1932 leben und arbeiten Schwestern der Franziskanerinnen von Sießen in Südafrika.

Franziskanerinnen von Sießen

Innerhalb der Arbeitsfelder des Koordinationsbüros gibt es auch noch eine Nachmittagsbetreuung für OVCs (orphans and vulnerable children, d.h. für Waisen und gefährdete Kinder), in der mit den Kindern gespielt, gebastelt, gesungen etc. wird. Den Kindern soll dadurch Halt gegeben werden. Auch bekommen Kinder aus Lesotho Schulunterricht, die aufgrund fehlender Geburtsurkunden nicht die offizielle Schule besuchen dürfen. Der laufende Betrieb kann nur mit Hilfe von Spenden finanziert werden.

Auf der Webseite der Franziskanerinnen von Sießen erfahren Sie mehr über die Projekte und das Leben der Schwestern.

© Franziskanerinnen von Sießen