Keiner soll alleine glauben

  • Diaspora-Aktion 2013

Insbesondere den Jüngsten unserer Gesellschaft, den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, soll das Evangelium als Frohe Botschaft, die Orientierung in der Lebensgestaltung gibt und im Vertrauen auf Jesus Christus durch das Leben führt, vorgeschlagen werden. Das Bonifatiuswerk stellt den diesjährigen Diaspora-Sonntag am 17. November 2013 unter das Leitwort: Keiner soll alleine glauben. Ihre Spende: Damit der Glaube wachsen kann“. Damit steht die Weitergabe an die Kinder und Jugendlichen und das gemeinsame Erleben des Glaubens im Mittelpunkt der diesjährigen Diaspora-Aktion.

In Deutschland gibt es immer mehr Regionen, in denen Christen als Minderheit unter Nichtchristen leben. Allein in Ostdeutschland gehören mehr als 75 Prozent der Bevölkerung keiner christlichen Kirche an. Sie sind weder getauft noch wissen sie viel über den christlichen Glauben. Und auch in katholisch geprägten Regionen stehen immer weniger den traditionellen Kirchen- und Gemeindestrukturen nahe. Gläubige fühlen sich auch hier allein mit ihrem Glauben. Wo aber nur wenige Gläubige unter einer großen Mehrheit von Anders- und Nichtgläubigen leben, sind katholische Christen tagtäglich als Zeuge gefordert und mutige Aufbrüche in die Welt notwendig.

Eröffnung in Stuttgart

Der Startschuss für die bundesweite Diaspora-Aktion fällt am Sonntag, 3. November, in Stuttgart. Mit einem feierlichen Pontifikalamt eröffnet Bischof Dr. Gebhard Fürst um 10 Uhr die Solidaritätsaktion für katholische Christen in der Minderheit. Im anschließenden Festakt im Haus der katholischen Kirche spricht der baden-württembergische Ministerpräsident Dr. Winfried Kretschmann.

Diaspora-Sonntag am 17. November

Höhepunkt der Aktion ist der Diaspora-Sonntag, den die Kirche in Deutschland am 17. November begeht. An diesem Tag zeigen die katholischen Christen ihre Solidarität mit jenen Glaubensgeschwistern, die in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Sie fördern mit ihren Spenden mutige Aufbrüche, durch die der Glaube in einer entchristlichten Gesellschaft neu zur Sprache gebracht wird. Sie unterstützen Projekte, die Gemeinschaft der Glaubenden ermöglicht. Helfen Sie mit am Diaspora-Sonntag 2013, denn „Keiner soll alleine glauben“. (lek/Bonifatiuswerk)

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