David gegen Goliath am Amazonas

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Pimental. „Ist es wahr, dass man in der Stadt für Wasser bezahlen muss?“, will Raimundo dos Santos wissen. Die bejahende Antwort lässt ihn verstummen. Das ist unvorstellbar in seiner Welt, in der es zwar viel sauberes Wasser, aber wenig Geld gibt. Der schweigsame Santos stellt viele Fragen in letzter Zeit, seit diese Männer mit orangenen Westen in sein Fischerdorf Pimental kamen, ungefragt Pflöcke in den Boden schlugen und alles vermaßen. Jetzt gleitet sein Kanu fast lautlos durch das dunkle Wasser des Tapajós, dem ursprünglichsten der vier rechten Nebenflüsse des Amazonas.

Entlang seiner 2.200 Kilometer leben rund 13.000 Munduruku-Indigenas. Sie gelten als wehrhaft. Hier gibt es nur wenig Siedlungen, kaum Sojafelder und Viehweiden, dafür 300 verschiedene Schmetterlings- und 350 verschiedene Fischarten. Der Tag ist gerade angebrochen. Noch ist es kühl, aber schon in einer Stunde wird die Sonne gnadenlos vom Himmel brennen. Santos fischt gerne frühmorgens und ist schon wieder auf dem Heimweg. In Pimental zieht der hagere, sehnige Alte das Kanu auf das sandige Ufer und verstaut das Paddel unter dem Sitz. Mehr Sicherheitsvorkehrungen braucht es nicht in dem 850-Seelen-Dorf, wo jeder jeden kennt. Der Fluss ist die Lebensader von Pimental, um ihn dreht sich alles. Ein paar Frühaufsteher sind schon da, waschen ihre schmutzige Wäsche oder nehmen ein morgendliches Bad. Santos Enkel Marilson kommt den Hang heruntergerannt, schlägt ein paar Saltos und landet mit einem großen Platsch im Wasser. Flott krault er ans Ufer zurück. Schwimmen, fischen und Kanu fahren kann er blendend. Das sind die wichtigen Dinge, die Fischerkinder schon in jungen Jahren lernen. „Opa, was hast du gefangen?“, fragt der patschnasse, achtjährige Tausendsassa aufgeregt. Santos hält ihm das Netz entgegen, in dem ein paar Piranhas zappeln. Richtig sehen kann er sie nicht mehr mit seinem grauen Star.

Kinder in Pimental können Schwimmen, Fischen und Kanu fahren. Paradiesisch ist das Leben am Fluss aber nicht. Die Arbeit ist hart. Nur wenige Piranhas gehen den Fischern ins Netz.

Kopp/Misereor

51 seiner 67 Jahre hat Santos im Urwald des Amazonas verbracht. Seit 30 Jahren lebt er in Pimental. Einem Dorf mit drei Kirchen, einer Grundschule, zwei Bäckern, zwei Fußballplätzen, einem Frisör, drei Tante-Emma-Läden und zwei Kneipen. Seine Familie gehört zu den Alteingesessenen. „Früher lebten wir flussaufwärts. Als die Regierung dort ein Naturschutzgebiet einrichtete, mussten wir weg. Hier gefiel es uns, und hier bauten wir alles neu auf“, erzählt Santos, als sei es das Normalste auf der Welt. Doch einfach war sein Leben nicht. Seine Eltern waren einst vor der Dürre aus der Trockensteppe des Nordostens in den Dschungel geflohen. Als Kautschuk-Zapfer, Holzfäller und Goldsucher schlugen sie sich durch – im Rhythmus der wechselhaften Wirtschaftszyklen des Amazonas, die sich für die Bewohner immer nur als kurze Schimäre erwiesen. Die Gewinne der Rohstoffausbeutung flossen ab, in die Taschen weniger Investoren, die sich damit ihr Leben in den Großstädten versüßten. Die einfachen Arbeiter hingegen – wie Santos Familie – stellte der Dschungel auf eine harte Probe. Statt Straßen gab es Flüsse, die ihre eigenen Regeln diktieren. Im Sommer, bei Niedrigwasser, sind die Stromschnellen so reißend, dass sie unpassierbar werden. Bei Hochwasser im Winter verwandeln sich mäandernde Flusstäler in Seen.

Die Natur: nicht paradiesisch, aber präsent

Es gab keine Schulen in der Wildnis; Lesen und Schreiben haben Santos und seine zehn Geschwister deshalb nie gelernt. Mit acht half er bereits seinem Vater beim Kautschukzapfen, mit 14 war er alleine im verwirrenden Baumdickicht des Dschungels unterwegs. Einmal suchte er zwei Tage lang  den Rückweg zu seinem Boot. Dreimal wurde er von Schlangen gebissen, fünfmal von Rochen gestochen, Malaria und Denguefieber plagten ihn. Drei seiner Kinder verlor er, als das Familienkanu in einer Stromschnelle kenterte. Paradiesisch ist die Natur am Amazonas nicht immer. Aber sie ist präsent, im Gegensatz zum Staat, der meist nur auf dem Papier existiert oder sporadisch in Form korrupter Funktionäre auftaucht. Santos kann mit der Natur deshalb besser umgehen als mit der Staatsbürokratie. Er kann die giftigen von den essbaren Pflanzen unterscheiden. Er weiß, welches Blatt als Regenschirm dienen kann und welches als Heilmittel. Die Natur gibt ihm fast alles, was er zum Leben braucht. Fische und Waldfrüchte, frisches Wasser im Überfluss, etwas Maniok und Gemüse, das er auf einem kleinen Acker anbaut. Die kleine Lehmhütte, bedeckt mit Palmblättern, hat er eigenhändig gebaut. Möbel gibt es darin nur wenige. Ein Sofa, einen Holztisch mit vier Stühlen, ein batteriebetriebenes Radio. Handyempfang hat das Dorf nicht, Strom gibt es seit zehn Jahren, Internet erst seit ein paar Monaten. Das Bett ist ein Geschenk seines Sohnes Resnildo, aber kaum benutzt. Santos schläft lieber in der ausgebleichten Hängematte.

Die „ribeirinhos“ leben bescheiden: Die Lehmhütte von Familie dos Santos hat Raimondo selbst gebaut. Möbel gibt es nur wenige. Die Natur gibt den Bewohnern des Flussufers alles, was sie zum Überleben brauchen.

Kopp/Misereor

In Kürze werden die Piranhas frisch gebraten auf seinem Frühstücksteller landen. Dazu ein wenig frittierter Maniok und ein schwarzer Kaffee. Mehr braucht Santos nicht. Die „ribeirinhos“, die sogenannten Ufermenschen, sind genügsam. Während Marilson den Rucksack schultert und zur Dorfschule marschiert, widmet sich der Alte seinem Fischernetz. Die 100 Meter Nylongewebe strotzen vor Löchern. Geduldig ertasten seine knochigen Finger jede Lücke und schlingen einen neuen Knoten. Dabei begrüßt er den Nachbarn Bernardo, der sich auf der schiefen Holzbank vor der Fischerkate niederlässt und den neuesten Dorfklatsch verbreitet. Es geht um das Thema, das Pimental seit Monaten umtreibt, um die neue Verheißung am Amazonas: Die geplanten Staudämme.

Sie sind Teil eines Megaprojekts der Regierung zur Erschließung des Regenwalds und zur Beschleunigung des Wachstums (Programa de Aceleração do Crescimento). Schon die Militärregierung der 60er Jahre, die einst die Transamazônica baute, sah den Regenwald als strategische Ressource und zu erschließendes Siedlungsgebiet. Ein halbes Jahrhundert später setzt die Regierung der linken Arbeiterpartei Partido de Trabalhadores (PT) die Vision im großen Stil um. Das Schwellenland Brasilien braucht Energie, wenn seine Wirtschaft weiter wachsen soll, die Export-Landwirtschaft braucht Anbauflächen, Straßen, Eisenbahnen und Wasserwege zum Transport. Am Tapajós und seinen Zuflüssen sind Dutzende von Häfen geplant, fünf Staudämme und eine dank Schleusen ganzjährig befahrbare Wasserstraße vom Soja-Bundesstaat Mato Grosso bis nach Santarém und weiter zur Atlantikmündung des Amazonas. Ein Konsortium, an dem auch europäische Firmen wie die französische EDF und die spanische Endesa beteiligt sind, hat bereits Studien angefertigt und steht in den Startlöchern für die ersten beiden Staudämme, die in der Planung am weitesten fortgeschritten sind. Es geht um Milliarden, um Brasiliens Rolle als künftige Weltmacht. Ein paar Bäume, Fische und „ribeirinhos“ sollen dem Kalkül zufolge dabei nicht stören. 2012 verkleinerte Präsidentin Dilma Rousseff (PT) per Dekret kurzerhand sieben Naturschutzgebiete, damit sie den Kraftwerken nicht mehr ins Gehege kommen.

„Und wo sollen wir hin?“

10.000 Megawatt Energie sollen die beiden Dämme am Tapajós produzieren, 1.400 Quadratkilometer Land müssten dafür überflutet werden, dreimal so viel wie der Bodensee. Pimental würde vom Erdboden verschwinden – und das weckt nicht nur Sorgen, sondern auch  Begehrlichkeiten. Früher interessierte sich kein Politiker für das Nest, jetzt ist großer Streit ausgebrochen. In Erwartung der Entschädigungen und Lizenzgebühren fechten die beiden Bezirksstädte Trairão und Itaituba mit harten Bandagen um die Zuständigkeit für Pimental. Das hat Folgen: Bernardo weiß nicht so recht, wo er jetzt hin soll, um seine staatliche Rente zu kassieren, vertraut er Santos an. „Ach, und neulich waren ein paar Ingenieure hier. Sie haben neue Häuser und Geld versprochen“, fährt er fort. „Und wo sollen wir hin?“, entgegnet Santos. „Das haben sie nicht gesagt“, erwidert sein Freund.

„Das alles wird erst geklärt, wenn die Ausschreibung abgeschlossen und das Projekt vergeben ist“, sagt der Kommunikations- Beauftragte der „Dialoggruppe Tapajós“, Gil Rodrigues, im eisgekühlten Büro eines Hauses am Stadtrand von Itaituba. Das Team wurde von den interessierten Firmen beauftragt, die Bevölkerung gütig zu stimmen. Die Firmen würden sich schon um alles kümmern, Entschädigung, Umsiedlung, den Bau der nötigen Infrastruktur, zählt Rodrigues auf und händigt bunte Comics auf Recyclingpapier aus, die „Fragen und Antworten“ zu den Staudämmen auflisten.  Er ist jung, ehrgeizig und spricht – nachdem er seine Assistentin angewiesen hat, das Interview zu filmen – eine halbe Stunde lang von 15.000 Seiten umfassenden Umweltstudien, von öffentlichen Anhörungen, von Fristen, Lizenzgebühren – und bleibt dabei wortreich schwammig. Nur dass 13.500 Arbeitsplätze entstehen, wiederholt er mehrfach.

Pfarrer João Carlos Portes organisiert den Widerstand der Anwohner.

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Der Amazonas ist aus Sicht des Staates und der Investoren für große Infrastrukturprojekte ideal – wasserreich, kaum erschlossen, dünn besiedelt. Widerstand und Entschädigungen halten sich deshalb in Grenzen und senken die Kosten. Besonders im Fokus der Fortschrittslobby ist die Region zwischen den Flüssen Xingú und Tapajós. Sie liegt im Bundesstaat Pará, als Pufferzone zwischen den großen Soja- und Rinderfarmen und dem noch intakten Regenwald. Die Besitzverhältnisse dort sind unklar, was Konflikte schürt. „Um 80 Prozent der Landflächen gibt es Streit, weil die Landbehörde INCRA zwar vor Jahren Siedler dorthin gelockt hat, ihnen die versprochenen Landtitel aber bis heute nicht gibt“, sagt Pfarrer João Carlos Portes. Manche Siedler kämpfen schon seit 30 Jahren um dieses Stück Papier. Ohne Titel ist ihr Land wertlos, die Entschädigung dafür ist mickrig. Ein Detail, von dem Fischer Santos erst durch Portes erfahren hat – denn die „Dialoggruppe Tapajós“ verschweigt so etwas wohlweislich.

Den Mächtigen ein Dorn im Auge

Portes ist der Mitbegründer der Landpastorale in Pará, die von Misereor unterstützt wird und Kleinbauern, Fischer und Indigene gegen Landspekulanten, Goldschürfer und die Holzmafia verteidigt – und oft auch gegen einen Staat, dessen schwerfällige Bürokratie den Verbrechern in die Hände spielt. Mit einem Team aus drei Mitarbeitern betreut der Pfarrer ein Gebiet von 177.000 Quadratkilometern. Mittendrin sollen die Staudämme entstehen. Sein Kampf ähnelt dem von David gegen Goliath. Jemand, der die einfache Bevölkerung informiert, aufrüttelt, organisiert, ist den Mächtigen ein Dorn im Auge. Eine Zeitlang konnte der streitbare Pfarrer wegen Morddrohungen nur noch mit Begleitschutz vor die Türe treten. Aber das ficht den langhaarigen Gottesmann nicht an.

Denn er ist überzeugt, auf der richtigen Seite zu stehen. Im Gegensatz zu den Fischern aus Pimental kennt Portes die brutale Seite des janusköpfigen Fortschritts in Brasilien: Großprojekte mehren den Reichtum finanzkräftiger Investoren aus dem In- und Ausland und spülen Geld in die Taschen korrupter Funktionäre. Die Betroffenen hingegen spüren in der Regel wenige Verbesserungen. In Tucuruí entstand in den 90er Jahren einer der ersten Staudämme in Pará. Bis heute haben viele Anrainerdörfer keinen Strom. Er wird eingespeist ins nationale Netz und fließt in den Industriegürtel rund um São Paulo im Süden Brasiliens. Die Anrainer werden mit vagen Versprechungen abgespeist und landen in den Elendsgürteln der Städte, wo sie Opfer von Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch werden. „Man sieht es derzeit beim Bau des Staudamms Belo Monte“, erzählt Portes. „Dafür wurde die große Schleife des Xingú-Flusses trockengelegt. Dort buddeln jetzt kanadische Minen nach Gold, während die 5.000 Indigene, denen die Lebensgrundlage entzogen wurde, nicht einmal als Geschädigte anerkannt sind.“ Wirtschaftlich verelendet und kulturell entfremdet sind sie zu Bettlern und Bittstellern geworden. Unter den Baufirmen befinden sich mehrere, die derzeit wegen Korruption vor Gericht stehen. Im Gegenzug für lukrative Staatsaufträge flossen Bestechungsgelder in die Kassen der PT und ihrer Koalitionspartner. Auch in der Stadt Altamira am Xingú, in der die Bewohner den Damm erst begrüßten, ist die Stimmung gekippt. Der Bau lockte 50.000 Wanderarbeiter an, die in prekären Verhältnissen hausen und die Löhne drücken. Mit ihnen kamen Bordelle, Drogen – und die Immobilienpreise explodierten. Diejenigen, die für ihr Haus entschädigt wurden, finden für das Geld keine entsprechende neue Bleibe mehr. Einer Umfrage zufolge sehen 44 Prozent Belo Monte inzwischen negativ, gegenüber 43 Prozent, die den Damm positiv bewerten.

Auch beim Volk der Munduruku wächst der Widerstand gegen die Vernichtung von Jagdgebieten. Kazike Juarez steckt das Stammesgebiet mit Holzschildern ab und will es zum Indianerschutzgebiet erklären lassen.

Kopp/Misereor

Während Pimental den Planungen zufolge ganz verschwinden soll, würde das weiter oberhalb am Fluss gelegene Indigenadorf Sawlé Muybú zur Insel werden. In seinen 47 Lebensjahren hat der dortige Kazike Juarez vom Volk der Munduruku schon viel Kummer mit Eindringlingen gehabt – Kautschuk-Zapfer, Holzfäller, Goldsucher. 1991 beantragte er deshalb, sein Land offiziell zum Indianerschutzgebiet zu erklären, was die Behörden zumindest rechtlich zu energischerem Eingreifen gezwungen hätte. Bis heute kam keine Antwort aus der Hauptstadt Brasília. Das Energieministerium erklärte unlängst sogar, es gäbe gar keine Indigene im Planungsgebiet. „Der Staat hat unserer Kultur den Krieg erklärt“, glaubt Juarez. „Unsere heiligen Stätten würden verschwinden, unsere Fischgründe, unsere Jagdgebiete. Die Firmen versprechen uns dafür schöne Häuser in der Stadt, Kühlschränke und Arbeitsplätze, aber so etwas brauchen wir nicht“, sagt Juarez, der mit seinem Stamm schon einmal ein paar Jahre am Rande eines Dorfs weißer Siedler lebte – bis er verstand, dass Alkohol, Müßiggang und Fernseher den Untergang seines Volks beschleunigten.

Gefahr eines Völkermords

Dank einer von der Landpastorale finanzierten Reise zum Damm von Belo Monte hat er mit eigenen Augen gesehen, wie wenig dieser Versprechen Realität werden. Mit Hilfe der Landpastorale haben die Munduruku vor Gericht gegen das Projekt geklagt und eine Volksbefragung verlangt, wie sie die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation vorsieht. Brasilien hat das Abkommen zwar ratifiziert, aber noch nie ein solches Plebiszit abgehalten. „Stattdessen beruft der Staat eine Versammlung ein, lässt die Anwesenden unterzeichnen und informiert sie von dem Projekt, das nennt sich dann öffentliche Audienz und gut ist‘s mit der Bürgerbeteiligung“, schildert Portes. Juarez ist diese Welt der Politik, der Schlipsträger und der Papiere ohnehin suspekt. Die Munduruku haben ihre eigenen Mittel. Neulich nahmen sie eine Gruppe Biologen fest, die Studien für die Umweltverträglichkeitsprüfung anstellten und sperrten sie tagelang in einen Holzkäfig. Juarez malt Holzschilder, um das Stammesgebiet damit abzustecken. Immer wieder konfrontieren Munduruku in Kriegsbemalung und mit Pfeil und Bogen die bewaffnete Staatsgewalt. Normalerweise ziehen sie dabei den Kürzeren. 2012 wurde ein Kazike ermordet.

Aber manchmal gibt es Lichtblicke: Kürzlich verbot ein Bundesgericht die Ausschreibung der Staudämme am Tapajós, weil die Munduruku nicht befragt wurden. „Die systematische Missachtung der Lebensweisen der Indigenen birgt die Gefahr eines Völkermords in sich“, steht in dem Urteil. Es wird wohl nicht endgültig sein. Auch im längst im Bau befindlichen Belo Monte folgt noch immer Prozess auf Prozess. Aber nach dem Urteil wurde die Ende 2015 geplante Ausschreibung erneut auf unbestimmte Zeit verschoben. Juarez hat Zeit gewonnen, Santos auch. Vielleicht sogar genug, um seinen größten Traum zu verwirklichen: dem gerade geborenen Urenkel Heitor am Tapajós das Schwimmen beizubringen.

Von Sandra Weiß, Misereor

Aus: Misereor-Magazin „Mut zu Taten“ 2-2015. Mit freundlichem Dank für die Genehmigung.

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