Euer Kummer wird sich in Freude verwandeln

  • Sonntag der Weltmission

Der diesjährige Sonntag der Weltmission am 26. Oktober steht unter der Zusage Jesu aus dem Johannesevangelium: „Euer Kummer wird sich in Freude verwandeln“. Bei der großen Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit sammeln über 100 päpstliche Missionswerke Spenden für die rund 1.000 ärmsten Diözesen der Welt.

Pakistan: Mutige Menschen in einem widersprüchlichen Land

Wie jedes Jahr steht ein Beispielland im Mittelpunkt der Aktion. Dieses Mal ist es die islamische Republik Pakistan, die zu den zehn bevölkerungsreichsten Ländern der Erde gehört. Christen bilden die größte nicht-muslimische Minderheit. Ihr Leben ist geprägt von sozialer Ungerechtigkeit, religiöser Diskriminierung und der Angst vor Terroranschlägen. Trotzdem sind sie stolz auf ihren Glauben und möchten, dass ihre Heimat ein besseres Land wird.

Festgottesdienste in Fulda und Münsterschwarzach

Die bundesweite Eröffnung der Aktion zum Monat der Weltmission findet in diesem Jahr in Fulda statt. Das Pontifikalamt am 5. Oktober feiert Bischof Heinz Josef Algermissen gemeinsam mit Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von Missio in Aachen. Bereits am Vorabend findet im Rahmen der Eröffnung das Konzert „Hear my Soul“ mit Judy Bailey, der pakistanischen Sängerin Saira Peter und dem Chor „Vox Juventatis“ statt.

Missio München feiert den Weltmissionssonntag zusammen mit der Diözese Würzburg in einem Festgottesdienst am 19. Oktober in Münsterschwarzach. Im Mittelpunkt steht dabei die 25-jährige Partnerschaft der Diözese Würzburg mit Mbinga in Tansania. Zum großen Festgottesdienst wird John Ndimbo, Bischof der Diözese Mbinga, mit seiner Delegation erwartet.

Mitmachangebote

Neben offiziellen Veranstaltungen in den jeweiligen Bistümern gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man sich persönlich am Monat der Weltmission beteiligen kann. Auf der Homepage von Missio können Gemeinden ihren Gottesdienst für Pakistan eintragen und so deutlich machen, dass in ganz Deutschland eine Gebetskette entsteht.

Außerdem kann man eine persönliche Botschaft an den Vorsitzenden der Pakistanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Coutts, senden. Durch die Jugendaktion „Ich bleib doch nicht blöd!“ machen Jugendliche sich mit der Bildungssituation von Frauen in Pakistan vertraut und fühlen zum Beispiel beim „PowerPoint-Karaoke“ nach, wie man sich ohne Bildung zurechtfindet.

Schließlich kann man für Pakistan spenden und sich durch Filme und Reportagen umfangreich über die Arbeit der einzelnen Projektpartner informieren. (tlp)

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