Wahlen in Kenia: Stimmauszählung noch nicht beendet

06.03.2013 - Nairobi

In Kenia ist die Auszahlung die Stimmen der Präsidentschaftswahl vom 4. März noch nicht abgeschlossen. Wie aus ersten Hochrechnungen hervorgeht, liegt Uhuru Kenyatta mit 53 Prozent vor seinem größte Rivalen Raila Odinga mit 42 Prozent der Stimmen.

Im Zusammenhang mit der Wahl gab es Episoden der Gewalt: 17 Personen, davon neun Polizeibeamte, starben bei zwei Anschlägen im Distrikt Changamwe am Stadtrand von Mombasa und in der Nachbarstadt Kilfi.

Die katholische Kirche versuchte, mit zahlreichen Wahlbeobachtern zur Garantie einer freien und transparenten Wahl beizutragen. Allein 30 Beobachter wurden von der Association for Member Episcopal Conferences of Eastern Afrika (AMECEA) entsandt. Wie der Leiter der Abteilung für Gerechtigkeit und Frieden der AMECEA, Pfarrer Jude Waweru, in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur CISA mit Sitz in Nairobi betonte, „kommen die Beobachter aus acht Ländern: Uganda, Tansania, Eritrea, Äthiopien, Malawi, Sambia, Sudan und Südsudan. Unter ihnen befinden sich Priester, Ordensleute, Laien und Wissenschaftler der Catholic University of Eastern Afrika in Langata bei Nairobi“.

© Fidesdienst