„Menschen am Rand“ in den Blick nehmen

  • Renovabis-Partnerschaftstreffen

Unter der Überschrift „An die Ränder gehen“ lädt das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis am 5. und 6. Dezember zum bundesweiten Partnerschaftstreffen nach Freising ein. Es wird dabei um die prekäre Lebenslage marginalisierter Menschen in den Ländern Mittel- und Osteuropas gehen.

Referenten sind Diljana Gjurova (Stiftung Concordia in Sofia) und Dr. Klemens Ochel (Missionsärztliches Institut Würzburg). Gjurova gibt Einblicke in die Situation von Roma-Kindern und Jugendlichen in Bulgarien. Klemens Ochel, der Renovabis bei Projekten im Bereich HIV-AIDS berät, wird über die nach wie vor schwierige gesellschaftliche Situation von betroffenen Menschen in Russland und der Ukraine berichten.

„An die Ränder gehen“ ist auch eine zentrale Perspektive im Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium von Papst Franziskus. Die Besucher des Partnerschaftstreffens bekommen Gelegenheit, das Dokument hinsichtlich der spirituellen Orientierung als Ermutigung für den konkreten Einsatz in der Partnerschaftsarbeit zu befragen.

Mit dem Partnerschaftstreffen bietet Renovabis den in Mittel- und Osteuropa engagierten Partnerschaftsinitiativen ein Forum zur Vernetzung und lädt Engagierte dazu ein, Erfahrungen auszutauschen und die Kompetenz für das eigene Engagement zu stärken.

Die Anmeldung ist noch bis zum 20. November möglich.

© Renovabis

Hör-Tipp

Renovabis erinnert mit der Wanderausstellung „25 Jahre - 25 Köpfe“ an die Wende 1989. Die Sendung „domradio.de-weltweit“ am 27.10. lässt dazu Zeitzeugen zu Wort kommen, darunter auch Wolfgang Thierse. Zusätzlich stellt sich der neue Trägerkreis-Vorsitzende von Renovabis, Bischof Dr. Heiner Koch, den Fragen des Magazins.

Termin: 27.10.2014, 10 und 20 Uhr im Kölner Domradio

www.renovabis.de