Guatemala: Kirche leistet Katastrophenhilfe

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Zur Nothilfe nach dem schweren Erdbeben in Guatemala hat die katholische Kirche ihren Katastrophenschutzplan aktiviert. "Wir arbeiten eng mit Caritas International und lokalen Hilfsorganisationen zusammen, um den Betroffenen helfen zu können", sagte der Geistliche Antonio Calderon aus der besonders betroffenen Diözese San Marcos.

Papst ruft zu Solidarität auf

Papst Benedikt XVI. bekundete seine Verbundenheit mit den Opfern des Erdbebens. Er bete für die Betroffenen und sei ihren Angehörigen und allen von der Katastrophe Betroffenen nahe, heißt es in einem Telegramm an den Vorsitzenden der nationalen Bischofskonferenz, Bischof Rodolfo Valenzuela Nunez, vom Donnerstag. Zugleich rief das Kirchenoberhaupt zu Solidarität mit den Betroffenen auf.

Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 sind in dem mittelamerikanischen Land nach ersten Angaben mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Staatspräsident Otto Perez Molina rief die höchste Alarmstufe aus. Es war das stärkste Beben in Guatemala seit 1976; damals starben 23.000 Menschen.

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