Bischöfe geben Handlungsempfehlungen für Klimaschutz

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  • Klimawandel - 27.11.2018

Die katholischen deutschen Bischöfe wollen in Sachen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen. Dafür haben sie am Dienstag in Bonn Handlungsempfehlungen für die deutschen Diözesen veröffentlicht.

Sie rufen beispielsweise dazu auf, in kirchlichen Institutionen und auf Kirchengebiet nachhaltig zu wirtschaften, Mobilität umweltfreundlich zu gestalten und gesellschaftspolitisch für den Erhalt der Schöpfung einzutreten.

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Von 9. September bis 9. Dezember 2018 pilgert eine ökumenische Gruppe von Bonn zum nächsten Weltklimagipfel nach Kattowitz. Dort werden ab dem 3. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt.


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Auch auf die Verkündigung geht die Deutsche Bischofskonferenz ein. So solle Schöpfungsspiritualität künftig eine größere Rolle spielen. Kirchliche Traditionen wie das Fasten könnten im Hinblick auf Ökologie und Entwicklung neu entdeckt werden, heißt es weiter. „Der menschengemachte Klimawandel ist Realität“, schreibt Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck im Vorwort zu den Empfehlungen. Zunehmend seien die ökologischen und sozialen Auswirkungen auch in Deutschland spürbar, so der Vorsitzende der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Bischofskonferenz. Die Kirche wolle in diesem Bereich Taten sprechen lassen.

Künftig soll regelmäßig über den Einsatz der einzelnen Bistümer für die Schöpfung berichtet werden, wie die Bischofskonferenz weiter ankündigte.

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