Bündnis: Waffenstillstand statt Bundeswehr in Idlib

  • Kriege und Konflikte - 13.09.2018

Das Bündnis Entwicklung Hilft hat die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen einer europäischen Initiative einen sofortigen Waffenstillstand in der syrischen Provinz Ildib zu unterstützen. Statt über eine Beteiligung der Bundeswehr zu debattieren, sollten die internationalen Vereinbarungen zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten durchgesetzt werden.

Den Menschen in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens droht nach Angaben des Bündnisses eine erneute humanitäre Katastrophe. Die Großoffensive der Regierungstruppen, die Bombardierungen der syrischen sowie russischen Luftwaffe und die Kampfhandlungen von radikal-islamistischen Gruppierungen würden in Idlib ein Trümmerfeld hinterlassen, so die Einschätzung des Bündnisses.

Bedrängte Christen - 31.08.2018

Kurdische Milizen haben mehrere christliche Schulen in Nordsyrien geschlossen. Diese hatten sich geweigert, einen neuen Lehrplan im Sinne der kurdischen Sprache und Kultur einzuführen, wie Medien berichten.


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Es spricht sich dafür aus, dass die Menschen die Region sicher und unversehrt verlassen dürfen und unter allen Umständen mit Menschlichkeit zu behandeln sind. Die Kriegsparteien dürften die Menschen in Syrien nicht für eigene Interessen missbrauchen. Zu dem Bündnis gehören medico international, Misereor und Welthungerhilfe.

© KNA