Missio warnt vor Polarisierung der Migrationsdebatte

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  • Migration und Integration - 07.09.2018

Das katholische Hilfswerk Missio warnt vor einer Polarisierung der Debatte um Flucht und Migration. „Wir müssen den Journalismus stärken, der wahrheitsgetreu, konstruktiv und vielfältig über Afrika, den Nahen Osten und Asien berichtet, um so in Deutschland einer Polarisierung in den Debatten um Migration und Flucht begegnen zu können“, forderte der Präsident von Missio Aachen, Klaus Krämer, am Freitag. Er äußerte sich mit Blick auf den Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, den die katholische Kirche in Deutschland am Sonntag begeht.

Auch Papst Franziskus hatte in einer Botschaft zum Mediensonntag dazu aufgerufen, „Fake News“ zu bekämpfen und einen „Journalismus für den Frieden“ zu fördern. Missio tritt für das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit ein, das in vielen Partnerländern des Hilfswerks ebenso wie die Religionsfreiheit eingeschränkt sei.

Einen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel gibt es seit 1967. Er wurde von Papst Paul VI. als Welttag der Massenmedien eingeführt. In Deutschland wird er als „Mediensonntag“ am 2. Sonntag im September begangen.

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Dossier

Migration – ein Stichwort das mit vielen kontroversen Debatten verknüpft ist: Debatten um Asylpolitik, Bleiberecht, Flüchtlingsschutz und vieles mehr. Die Kirche ist in diesen Auseinandersetzungen nicht neutral. Sie mischt sich ein und ergreift Partei für diejenigen, die in Deutschland eine neue Heimat suchen.


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