602 Millionen Euro für weltkirchliche Projekte

  • Hilfswerke - 17.07.2018

Die Bistümer, Hilfswerke und Missionsorden in Deutschland haben im Jahr 2017 pastorale und soziale Projekte weltweit mit 602 Millionen Euro gefördert. Das geht aus dem „Jahresbericht Weltkirche“ für das Jahr 2017 hervor, den die „Konferenz Weltkirche“, der Zusammenschluss der international tätigen katholischen Einrichtungen in Deutschland, veröffentlichte.

Wie die Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn weiter mitteilte, wurde das Ergebnis des Vorjahres um zwei Millionen Euro übertroffen. Die Einnahmen setzen sich laut der Mitteilung vor allem aus Spenden und Kollekten, Kirchensteuern und staatlichen zweckgebundenen Zuwendungen zusammen. Nicht erfassen ließen sich das weltkirchliche Engagement vieler Pfarrgemeinden, katholischer Verbände und Schulen, das die Projektarbeit der großen weltkirchlichen Akteure mit Initiativen zugunsten lokaler Partner in aller Welt ergänze.

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„Religionsfreiheit: Ein umkämpftes Menschenrecht“. Das war das Thema der Jahrestagung Weltkirche und Mission vom 4. bis 6. Juni 2018 in Würzburg.


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Inhaltlicher Schwerpunkt des Jahresberichts ist die weltweite Situation der Religionsfreiheit. Er präsentiert Beispiele aus Vietnam, dem Irak und Europa; sie zeigen, auf welche Weise das individuelle Recht des Menschen auf Religionsfreiheit verletzt und instrumentalisiert oder tendenziell in ein Schutzrecht für eine bestimmte Religion umgedeutet wird. „Dort, wo die Religionsfreiheit eingeschränkt wird, werden auch andere Menschenrechte wie Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit beschnitten“, so die Bischofskonferenz. Das Engagement der katholischen Kirche für Religionsfreiheit sei deswegen immer zugleich auch ein Einsatz für den Schutz der Menschenrechte.

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