US-Bischöfe üben Kritik nach Reise ins Grenzgebiet

  • USA/Mexiko - 03.07.2018

Eine Delegation der katholischen Bischöfe in den Vereinigten Staaten hat nach einer Reise ins Grenzgebiet zu Mexiko eine kritische Bilanz gezogen. Vor allem mit Blick auf die Lage der Kinder illegal eingewanderter Migranten äußerten sich die Geistlichen am Montag besorgt.

Die Kinder seien zwar versorgt, das ersetze aber nicht die fehlende Anwesenheit der Eltern, sagte Kardinal Daniel DiNardo zum Abschluss der zweitägigen Visite.

Mexiko - 02.07.2018

Mexikos etablierte Parteien erleben eine herbe Wahlniederlage. Andrés Manuel López Obrador, den neuen starken Mann in Mexiko-Stadt, erwarten nun schwere Aufgaben.


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Insgesamt befinden sich in den USA derzeit rund 2.000 Kinder illegal eingewanderter Migranten, die an der Grenze zu Mexiko von ihren Eltern getrennt wurden. Die meisten der Mädchen und Jungen leben – oft über große Distanzen von den Eltern entfernt – in Übergangsunterkünften.

© KNA

Migration und Integration - 19.06.2018

Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat kritisiert anlässlich des Weltflüchtlingstags am Mittwoch die Abschottungspolitik der USA. Diese verstärke die sozialen Konflikte und zementiere eine Wirtschaft, die den Reichen immer größere Gewinne beschert, sagte Hauptgeschäftsführer Heinz.


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