Erzbischof Burger nennt Diskussion zu Grenzschließung weltfremd

  • Syrien - 12.05.2018

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat dazu aufgerufen, den Opfern des Krieges in Syrien stärker zu helfen. Er sei als Caritas-Bischof in Syrien gewesen und habe ein Land gesehen, das in den vergangenen sieben Jahren von einem „grausamen und sinnlosen Krieg dahingerafft wurde“, sagte Burger am Freitagabend beim Katholikentag in Münster.

Wenn er daran denke, empfinde er hierzulande manche Diskussion als „weltfremd“. Burger nannte als Beispiel „die Überlegungen, wie wir die Grenzen dichtmachen“. Er wolle nicht blauäugig sein, aber angesichts der Not in Syrien seien Überlegungen zu weiteren Hilfen für die Kriegsopfer angebrachter.

Burger ergänzte, trotz allem habe er in Syrien Hoffnung auf Frieden gespürt. „Die Sehnsucht nach Frieden ist unzerstörbar und sie stellt jeden Unfrieden an den Pranger“, fügte Burger hinzu.

© KNA

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Erschüttert von der Perspektivlosigkeit und der Not weiter Teile der Bevölkerung in Syrien hat sich der deutsche Caritasbischof Stephan Burger nach einem Besuch in dem Bürgerkriegsland gezeigt.


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