Entwicklungsminister würdigt Kirchen als Partner

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  • Entwicklung - 09.05.2018

Anlässlich des Katholikentags in Münster würdigt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) das entwicklungspolitische Engagement der Kirchen. Sie leisteten „großartige Arbeit“ unter anderem beim Kampf gegen den Hunger in der Welt, erklärte Müller am Mittwoch in Berlin. Auch in der Versöhnungsarbeit in vielen Teilen der Welt spielten die Kirchen eine wichtige Rolle.

„Besonders in Krisengebieten und bei der Notversorgung in den entlegensten Regionen leisten die katholischen und evangelischen kirchlichen Hilfswerke Unverzichtbares“, so der Minister weiter. Und diese Arbeit sei „wichtiger denn je“. Denn noch nie seit Ende des Kalten Krieges habe es so viele bewaffnete Konflikte gegeben und noch nie seien so viele Menschen auf der Flucht gewesen vor Gewalt, Hunger und Perspektivlosigkeit.

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„Suche Frieden“ – das ist auch die tägliche Aufgabe weltkirchlicher Akteure. Angesichts von Kriegen, Hunger und Ausgrenzung engagieren sich Hilfswerke, Orden und Bistümer für Menschen in aller Welt. Wie – das erfahren Sie auf dem Katholikentag.


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Wörtlich ergänzte Müller: „Mit den Kirchen kämpfen wir gemeinsam für Frieden, Gerechtigkeit und gegen nationale Egoismen und eine zügellose Profitgier. Denn wir leben alle in der Einen Welt und jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Würde.“ Diese Friedensbotschaft gehe vom Katholikentag und gehe von Münster, der Stadt des Westfälischen Friedens aus: „Das Motto 'Suche Frieden' gilt für uns alle, jeden Einzelnen.“

Müller ist am Donnerstag beim Katholikentag. Unter anderem diskutiert er mit bei einem Podium über Afrika, Europa und die Suche nach einer gerechteren Welt. Außerdem besucht er den Truck des katholischen Hilfswerks Missio, der über das Thema Flucht und Fluchtursachen informiert.

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