Notstand in Bolivien nach Überschwemmungen

  • Katastrophenhilfe - 22.03.2018

Nach schweren Regenfällen sind in Bolivien noch immer viele Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Aufgrund der starken Regenfälle in weiten Teilen des Landes Anfang Februar wurde der Notstand ausgerufen, wie das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ am Donnerstag in Aachen mitteilte. Besonders stark ist demnach die Region Beni im Norden Boliviens betroffen.

Die Menschen seien auf Hilfslieferungen von außen angewiesen, viele Dörfer in der Provinz mussten bereits evakuiert werden. „Pflanzungen, Ernten und Vorräte sind völlig zerstört, viele Nutztiere ertrunken“, heißt es.

Anfang Februar waren mehrere zehntausend Menschen in Bolivien wegen der heftigen Regenfälle zum Verlassen ihrer Wohnungen gezwungen worden. Der Zivilschutz bezifferte die Zahl der Hilfesuchenden auf etwa 50.000 Menschen. Flüsse traten über die Ufer und zerstörten dabei zahlreiche Häuser. Manche Regionen stehen laut Kindermissionswerk immer noch unter Wasser.

Mit einem Hilfspaket in Höhe von 31.200 Euro unterstützt das Kindermissionswerk 355 Familien mit 970 Kindern.

© KNA

Weltkirche-Blog - 09.02.2018

Pfarrer Dietmar Krämer berichtet von den Überschwemmungen aus Bolivien.

 


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