Bischöfe warnen vor Hass in Nahost

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  • Interreligiöser Dialog - 20.03.2018

Die deutschen Bischöfe warnen vor „Terror, Gewalt, Hass und Misstrauen“ im Nahen Osten. Dies zerstöre die Länder und treibe auch viele Christen in die Auswanderung, warnte die Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn.

Politische Initiativen im israelischen Parlament gefährdeten die Rechte und die Stellung der Kirchen. Mit der vorübergehenden Schließung der Grabeskirche hätten die Verantwortlichen der christlichen Konfessionen daraufhin ein ungewöhnliches und weltweit beachtetes Zeichen des Protestes gesetzt.

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Die Welt verändert sich: Unterschiedliche Kulturen, Nationen und Religionen leben heute Tür an Tür. Die Kirche sieht dies als Bereicherung, denn die Verständigung mit Gläubigen anderer Religionen ist zentraler Bestandteil Ihrer Sendung.


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Die Bischöfe rufen deswegen in diesem Jahr zur Palmsonntagskollekte „für die Christen in den Ursprungsgebieten des Glaubens auf“. Sie steht demnach unter dem Leitwort „Gemeinsam den Christen im Heiligen Land eine Zukunft geben“ und kommt der Arbeit des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande und des Kommissariats des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz zugute. Mit der Kollekte würden pastorale Projekte, sozial-caritative Vorhaben und Bildungsprogramme der Kirchen unterstützt. So werde den Christen im Nahen Osten geholfen, auch unter schwierigen Bedingungen den Glauben zu bezeugen.

Mit der Feier des Palmsonntags am 25. März wird die Karwoche eröffnet. In den Gottesdiensten wird die Passion Jesu gelesen, die mit seinem feierlichen Einzug in Jerusalem beginnt.

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