Missio freut sich über weitere Zusammenarbeit mit Müller

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  • Entwicklungspolitik - 05.03.2018

Der Präsident von Missio-München, Wolfgang Huber, hat sich erfreut darüber gezeigt, dass Gerd Müller (CSU) in der neuen Bundesregierung Entwicklungshilfeminister bleibt. Mit ihm hätten die kirchlichen Hilfswerke einen Partner, der die Wirkung und Bedeutung des Einsatzes der Kirchen in den Ländern des Südens kenne, erklärte Huber am Montag in München.

Der Politiker habe seine Wertschätzung gegenüber den Kirchen immer wieder öffentlich gemacht. In der vergangenen Legislaturperiode sei ein stabiles Fundament der Zusammenarbeit entstanden, auf dem sich nun aufbauen lasse.

Das kommende Jahrzehnt werde immense Herausforderungen bringen, sagte der missio-Präsident. So gehe es darum, eine Welt zu schaffen, in der Menschen auch in Afrika ein gutes Leben führen könnten. Zudem seien Asyl- und Migrationsfragen in einer Weise zu regeln, die sich mit dem christlichen Menschenbild vereinbaren ließen. „Und wie können wir so leben, dass unsere Erde auch unseren Enkeln – mit Papst Franziskus gesprochen – noch ein gemeinsames Haus ist“, gab Huber als weiteren Impuls zu bedenken.

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Kirchliche Entwicklungsarbeit bedeutet, von den Menschen aus zu denken und zu handeln. Dies gilt sowohl in der Zusammenarbeit mit den weltkirchlichen Partnern, als auch in der politischen und Bildungsarbeit in Deutschland.


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Angesichts solcher globaler Fragen sei das Entwicklungsministerium zu einem der wichtigsten Ministerien geworden, betonte der missio-Präsident. Dieser Tatsache werde jedoch im politischen Tagesgeschäft viel zu selten Rechnung getragen. „Nun wird es wichtig sein, dass dieses Ministerium nicht von Sicherheits- und Verteidigungsfragen dominiert wird, sondern weiterhin auf Entwicklung und Wohl der Menschen in den Ländern des Südens ausgerichtet bleibt“, sagte Huber.

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