Ein Brot der Solidarität

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  • Fastenzeit - 13.02.2018

Ab Aschermittwoch können Kunden in zahlreichen Bäckereien bundesweit wieder das sogenannte Solibrot kaufen. Dabei handelt es sich entweder um ein Brot nach neuem Rezept oder um ein Brot aus dem üblichen Sortiment, das mit einem Benefizanteil von 50 Cent verkauft wird, teilten die Organisatoren Misereor und Katholischer Deutscher Frauenbund e.V. (KDFB) am Dienstag mit. Mit dieser Spende unterstützen Kunden Projekte zur Förderung von Frauen und Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Bereits zum sechsten Mal führen KDFB und Misereor in der Fastenzeit (14.02. – 31.03.2018) die Solibrot-Aktion durch. Mit diesem entwicklungspolitischen Engagement setzen sich beide Organisationen für gerechtere Lebensbedingungen in den Ländern des Südens ein.

„Menschen, die unter Hunger, Armut, Gewalt oder den Folgen von Naturkatastrophen leiden und denen Perspektiven für ihr Leben fehlen, benötigen Unterstützung. Brot, verstanden als Ausdruck von Solidarität, Nächstenliebe und Gerechtigkeit, wendet Not, wird vom Überlebensmittel zum Hoffnungsträger“, so die KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth und der Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. Beide rufen dazu auf, sich von Aschermittwoch bis Karsamstag bewusst für den Kauf von Solibroten zu entscheiden, um so einen kleinen Beitrag zur Veränderung zu leisten.

Die Solibrot-Aktion ist Bestandteil der bundesweiten Misereor-Fastenaktion, die 2018 unter dem Motto „Heute schon die Welt verändert?“ steht.

Mehr Infos zum Ablauf der Aktion und den unterstützten Hilfsprojekten finden Sie hier.

© KDFB/weltkirche.katholisch.de

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Misereor eröffnet am Sonntag seine 60. Fastenaktion. Die gemeinsam mit der Kirche in Indien veranstaltete Aktion steht unter dem Leitwort „Heute schon die Welt verändert?“

 


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