Vatikan fordert mehr Hilfe für Hungernde in Afrika

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  • Hunger und Armut - 29.01.2018

Der Vatikan fordert angesichts des Hungers in Afrika mehr weltweite Solidarität und Übernahme von Verantwortung. „Die Hungernden können nicht länger warten“ heißt es in einem Brief von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an den derzeitigen Präsidenten der Afrikanischen Union (AU), Guineas Staatspräsident Alpha Conde.

Der Vatikan veröffentlichte das Schreiben am Montag zum Ende des dreitägigen Treffens der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Im Zentrum des AU-Gipfeltreffens stand die Bekämpfung des Hungers in Afrika.

Parolin fordert konkrete Unterstützung für die von der AU in Zusammenarbeit mit der Welternährungsorganisation FAO beschlossenen Maßnahmen. Die zunehmend schwierige Lage der Menschen in Afrika müsse auch von Staaten und Organisationen anderer Kontinente wieder in den Fokus gerückt werden: „Wir müssen uns doch fragen, welche Rolle ein Mangel an Solidarität in dieser tragischen Situation spielt, in der Millionen Menschenleben auf dem Spiel stehen“, so Parolin. Papst Franziskus ermutige alle, zum Geist der Erklärung von Malabo aus dem Jahr 2014 zurückzukehren. Deren Ziel war es, den Hunger in Afrika bis 2025 zu beenden und die Armut um die Hälfte zu reduzieren.

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