Umwelterklärung von Diözese Freiburg und Kirche in Peru

  • Bistümer - 06.12.2017

Das Erzbistum Freiburg und die katholische Kirche in Peru haben sich in einer Erklärung zu Umwelt- und Klimaschutz verpflichtet. Sie sagen zu, „mit großer Kraft und Effizienz für den Schutz unseres gemeinsamen Hauses zum Wohle der gegenwärtigen und zukünftigen Generationen“ zu kämpfen.

Die Erklärung wurde während des Perubesuchs von Erzbischof Stephan Burger unterzeichnet, wie das Bistum am Mittwoch mitteilte. Anlass der Reise ist das 50-Jahr-Jubiläum der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in der peruanischen Hauptstadt Lima. Burger ist bis zum 11. Dezember in dem lateinamerikanischen Land unterwegs, das seit mehr als 30 Jahren partnerschaftlich mit der Kirche in Baden-Württemberg verbunden ist.

In der Erklärung verpflichtet sich die Diözese Freiburg etwa, Umwelt- und Bildungsprojekte fortzuführen und sich für einen fairen Handel einzusetzen. Zugesichert wird auch Unterstützung für die indigenen Völker im Amazonasgebiet. Ihr Lebensraum sei besonders durch das „Eindringen von Bergbau- und Agrarfirmen bedroht“, so die Erklärung. Die Selbstverpflichtung soll im Januar auch an Papst Franziskus übergeben werden, der zu Jahresbeginn nach Peru reisen will.

© KNA

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Die Erzdiözese Freiburg ist als erstes Bistum in Deutschland im Jahr 2030 beim Energieverbrauch klimaneutral. Diese Vision hat der Freiburger Erzbischof Stephan Burger.


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