Bundesweite Aktion „Weihnachten weltweit“ in Essen eröffnet

  • Hilfswerke - 29.11.2017

Die bundesweite Kirchenaktion „Weihnachten weltweit“ ist am Dienstag in Essen eröffnet worden. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, bastelten auf dem Essener Weihnachtsmarkt mit Kindern Christbaumschmuck aus fair gehandelten Materialien. Die ökumenische Aktion soll Kinder mit der Lebenswelt von Gleichaltrigen in Ländern des Südens vertraut machen.

Dabei werden fair gehandelte Weihnachtskugeln aus Pappmaschee und Sterne aus Recyclingpappe von den Kindern in Deutschland bemalt oder beklebt. Mit dem Verkauf werden Familien in den Herkunftsländern der Weihnachtsartikel unterstützt. Träger der Aktion sind neben „Brot für die Welt“ und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ auch die katholischen Hilfswerke Adveniat und Misereor.

Overbeck, der auch Adveniat-Bischof ist, verwies auf die Bedeutung des Sterns in der Bibel: Er habe die Sterndeuter zum neugeborenen Jesus-Kind in der Krippe geführt. „Seitdem steht für uns Christen der Stern für Christus selbst“, so Overbeck. Dieser Leitstern bringe Licht ins Dunkel vieler Menschen. „Damit weltweit Weihnachten werden kann, braucht es viele Lichtbringer. Mitmachen bei der Aktion 'Weihnachten Weltweit' ist da ein guter Anfang“, sagte der Bischof.

Rekowski betonte, evangelische wie katholische Christen unterstützten den fairen Handel. „So geben wir die Liebe Gottes in der Weihnachtszeit weiter“, sagte der Präses.

Kugeln, Sterne und Engel kosten als Zehner-Set jeweils 20 Euro und sind online bestellbar. Mit dem Kauf der weißen Rohlinge sorgen Käufer in Deutschland dafür, dass die herstellenden Familien in Indien, Thailand und Peru ein faires und geregeltes Einkommen erhalten, wie es hieß.

© Adveniat