Papstbesuch in Kolumbien: Eine Bilanz durch Adveniat

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  • Kolumbien - 13.09.2017

Kolumbien ist auf einem unendlich mühsamen Weg des Friedens, ein junger Friede, noch sehr wackelig auf den Beinen, und alle wussten, der Papst kommt, um dieses zarte Pflänzchen Frieden zu bestärken. Der Jubel für Franziskus war groß, aber wird sein Besuch wirklich helfen? Darüber hat sich Radio Vatikan mit dem Lateinamerika-Fachmann Pater Michael Heinz unterhalten, er ist Hauptgeschäftsführer des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat und hat die Papstreise intensiv begleitet.

Frage: Acht Millionen registrierte Opfer des Konflikts gibt es in Kolumbien, in Villavicencio kam es zu einer emotionalen Begegnung des Papstes mit rund 6.000 Opfern und auch reuigen Tätern, vier von ihnen erzählten, was sie taten und was ihnen zustieß: Ein Ex-Guerillero, ein früheres Mitglied der rechten Paramilitärs, ein Minenopfer und eine Frau, die Vater, Ehemann und zwei Kinder durch Mord verloren hatte. Franziskus warb im Angesicht solcher Verbrechen um Vergebung. Er sagte: „Heilen wir diesen Schmerz und nehmen wir jeden Menschen auf, der Straftaten begangen hat, sie bekennt und bereut.“ Das ist eigentlich der innerste Kern des Friedens, die Frage ist: überzeugt der Papst damit jene, die zur Aussöhnung nicht bereit oder in der Lage sind?

P. Heinz: „Der Papst nimmt die Menschen ernst und geht auf sie zu – und das spüren sie. So hat er gerade in Villavicencio, wo er die Lebenszeugnisse der vier Opfer gehört hat, deutliche Worte gesprochen, tröstende Worte mitgegeben, und ich denke, zumindest die 6000 Menschen, die dort waren, die das über Radio und Fernsehen gesehen und gehört haben, haben sich überzeugen lassen. Aber ob er damit natürlich alle erreicht oder auch alle Wunden heilen kann, das wäre wohl zu viel gefordert. Aber wenn er seine Botschaft des Friedens und der Vergebung möglichst vielen der Millionen von Opfern auch weiter geben kann, dann hat er schon vieles erreicht auf dieser Reise.“

Frage: Öffentlich entschuldigt hat sich indessen in einem Brief an den Papst der Anführer der linken FARC-Guerilla, Timochenko. Er bat um Vergebung für die Verbrechen der FARC. Wie nehmen das FARC-Opfer in Kolumbien wahr? Als wohlfeile und gutkalkulierte institutionelle Geste, schließlich ist aus der FARC inzwischen eine politische Partei geworden, oder wurde das Schuldbekenntnis wirklich, vielleicht wie wir als Europäer so etwas deuten würden, als eine innere Wende wahrgenommen?

P. Heinz: „Timochenko ist nun ein Führer einer politischen Partei und muss sich sicherlich auch in seinem Gehabe, mit seinen Worten und Taten umstellen. Das haben wir ja schon öfters so erlebt mit Guerilla-Gruppen, die sich aufgelöst und in politische Parteien gewandelt haben, zum Beispiel in El Salvador und Nicaragua. So denke ich im Zusammenhang mit dem Papstbesuch, der ja das Großthema Frieden und Versöhnung hatte, ist es auch ein deutliches Zeichen von ihm und kann wirklich als innere Wende wahrgenommen werden, dass er in einem offenen Brief den Papst um Verzeihung bittet für alles Unrecht, das seine FARC-Guerilla-Gruppe in den vergangenen Jahrzehnten den Menschen angetan hat.“

Kolumbien - 01.09.2017

Die beiden Geschäftsführer von Misereor und Adveniat begleiteten den Papst auf seine Kolumbienreise. Pater Michael Heinz vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und der Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel haben auf Einladung der Kolumbianischen Bischofskonferenz an der Reise teilgenommen.


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Frage: Hat der Papst aus Ihrer Sicht die Arbeit der unzähligen Priester, Ordensleute und Laien für die Versöhnung in Kolumbien hinreichend gewürdigt?

P. Heinz: „Immer wieder, in Villavicencio und auch in Bogotá, hat der Papst vielleicht nicht ausdrücklich die Priester und Ordensleute erwähnt, die sich in Kolumbien für den Friedensprozess einsetzen, aber er hat immer wieder von den Menschen, den Kleinen, und den Initiativen gesprochen, die unternommen werden und auch weiterhin unternommen werden müssen, damit die Menschen zu Versöhnung und Verzeihung kommen. In diesem Sinn denke ich schon, dass er alle gewürdigt hat, die sich für einen langwierigen Friedensprozess und Frieden in Kolumbien engagieren.“

Frage: Unter den Opfern des Konflikts in Kolumbien waren nicht wenige Kirchenleute. Etwa auch die beiden neuen Seligen, Bischof Jesús Emilio Jaramillo und der Priester Pedro María Ramírez. Sie waren beide Märtyrer linksgerichteter Rebellenbewegungen gewesen. War das sozusagen ein etwas unglücklicher Zufall, wo doch die ideologische Bandbreite der Verbrechen viel breiter ist?

P. Heinz: „Bei Seilg- und Heiligsprechungsprozessen soll die Kirche ja nicht auf die politischen Parteien oder die Ausrichtung, die der Mensch, der selig oder heiliggesprochen wird, hatte, achten, auch nicht auf all diejenigen, die diesen Menschen ermorden oder foltern, sondern es geht in erster Linie ja einmal darum, ob dieser Mensch Glaubenszeugnis abgelegt hat, also für seinen Glauben gestorben ist und sein Tod praktisch Frucht dessen war, was er gelebt hat. In diesem Sinne sind diese beiden Seligsprechungen von Bischof Jesús Emilio Jaramillo und dem Priester Pedro María Ramírez, denen wir in Villavicencio auch beiwohnen durften, zu sehen; ich spürte, es war eine große Freude für die Menschen, die dort zugegen waren, nun auch zu hören und zu sehen, dass Menschen ihr Leben für den Glauben einsetzen und so auch Beispiel für andere sein können.“

Kolumbien - 04.09.2017

Unmittelbar vor dem Papstbesuch ist bei den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der marxistischen ELN-Guerilla ein Durchbruch gelungen. Beide Seiten einigten sich auf einen Waffenstillstand, der am 1. Oktober beginnen und zunächst 102 Tage dauern soll.


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Kolumbien/Venezuela - 08.09.2017

Papst Franziskus hat sich gegenüber den venezolanischen Bischöfen besorgt über die humanitäre Krise gezeigt. Das berichtet der Venezuela-Referent des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, Reiner Wilhelm, der von Teilnehmern des Treffens am Rande der Kolumbienreise des Papstes am Donnerstagabend informiert wurde.


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Frage: In Bogota hat der Papst auch zum Lateinamerikanischen Bischofsrat CELAM gesprochen, hat die Bischöfe Lateinamerikas aufgefordert, Jugend, Frauen, Laien zu stärken – und auf die Welt immer von der Situation der Armen her zu blicken. In welches Umfeld hinein sagte er das?

P. Heinz: „Als der Papst mit dem Lateinamerikanischen Bischofsrat CELAM (Abkürzung für Consejo Episcopal Latinoamericano) gesprochen hat, hat er erwähnt, dass die Kirche Sakrament der Hoffnung sein sollte. Und in diesem Zusammenhang hat er auch die Gruppen genannt, wo er spürt, dass die Kirche in Lateinamerika in den kommenden Jahren noch einmal ihre Prioritäten setzen sollte. Da hat er vor allem die jungen Menschen genannt, an erster Stelle die Frauen, die Laien allgemein, diese zu stärken, und hat auch am Schluss die Armen erwähnt. Ich denke, alle diese großen Gruppen, die wichtig sind für die Lateinamerikanische Kirche, stehen in Zusammenhang mit der kontinentalen Mission, die vor zehn Jahren auf der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz in Aparecida in Brasilien ausgerufen wurde und auch in ein kirchliches Dokument eingegangen ist. Das Dokument von Aparecida, so wird es hier in Lateinamerika genannt, das eben um die große Mission wirbt, dass wir alle uns dafür einsetzen, Christus nicht nur in der Kirche sondern auch im Alltag zu leben und mit unserem Leben und mit unserem Beispiel auch andere anzustecken. In diesem Umfeld hat er auch nochmals die CELAM-Gruppe innerhalb der Kirche, also den Bischofsrat dazu aufgerufen, alles dafür zu tun, mit Leidenschaft und einem Engagement, das auch andere ansteckt.

Frage: Indigene traf Papst Franziskus in Villavicencio. Zuvor hatte er schon die Bischöfe dazu gemahnt, den Amazonas-Gebieten mehr Aufmerksamkeit zu widmen, wo viele Indigene leben. Franziskus bezeichnete die Indigenen als weise Hüter der Natur und des Lebens, sagte, das müsste doch eigentlich die Kirche von den indigenen Völkern lernen. Ist Franziskus mit diesem Lob der Indigenen über das hinausgegangen, was frühere Päpste sagten?

P. Heinz: „Papst Franziskus‘ Einsatz für die Natur und die Umwelt, für das Klima und alles was uns umgibt, das kennen wir durch seine vor zwei Jahren veröffentlichte Enzyklika Laudato sí, die über die katholische Kirche hinaus eine sehr positive Aufnahme gefunden hat. Und ich denke, in diesem Zusammenhang sind auch seine Worte zu sehen, denn es geht ihm in dieser Sozial- und Umweltenzyklika ja nicht nur um die Natur, sondern auch um die Menschen, die in dieser Natur leben. Er erwähnt ganz ausdrücklich das Amazonasgebiet in Lateinamerika, das von den Indigenen und anderen bewohnt wird, die als Hüter der Natur und des Lebens hier einen großen Dienst erweisen können, wenn wir sie auch als Personen ernst nehmen und ihnen den Freiraum lassen, der ihnen zusteht. In diesem Sinne denke ich, haben wir in Papst Franziskus einen großen Verteidiger nicht nur der Natur, sondern auch der Menschen, der Indigenen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen.“

Kolumbien - 07.09.2017

Kolumbiens Ureinwohner wollen bei einem Versöhnungsgottesdienst mit Papst Franziskus für die Opfer des jahrzehntelangen Bürgerkriegs auch auf die indigene Geschichte im Land aufmerksam machen.


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Frage: Für Staatspräsident Santos, in dessen Präsidentschaft das Friedensabkommen mit den FARC-Rebellen zustande kam, wofür er der Friedensnobelpreis erhielt, war der Papstbesuch selbstverständlich hochwillkommen, eine Bestätigung für seinen Kurs. Neugewählt wird nächstes Frühjahr, Santos kann nicht mehr antreten, die Sorge ist nun, dass jemand an die Macht kommt, der den Friedensprozess stoppt. Welche Signale hat Franziskus gesetzt, die sich als Warnung davor deuten lassen?

P. Heinz: „Ja, die Wahlen im kommenden Jahr sind natürlich eine Chance, diesen Prozess weiter zu gehen, aber sie bergen auch eine Gefahr, dass Menschen an die Macht kommen, die diesen Prozess nicht mittragen, stoppen oder sogar rückgängig machen. Dieser Gefahr sind sich viele hier bewusst, wir hatten von Adveniat am ersten Tag die Gelegenheit, auch mit vielen NGOs und Menschenrechtsgruppen zu sprechen, die in diesen Prozess einbezogen sind und diese Sorge teilen, dass das Rad wieder zurück gedreht werden kann. In diesem Sinn hat Franziskus auch gesagt, dass der Frieden nicht eine Sache von einem Tag oder eines Besuches ist, sondern dass der Friede ein Prozess ist, ein langer Weg, den wir gemeinsam gehen müssen. Dazu hat er auch alle Menschen in Kolumbien aufgerufen.“

Frage: Die Mahnung von Franziskus an die kolumbianischen Bischöfe lautete: Einheit und Transparenz, und unterstützt euer Volk bei Vergebung und Versöhnung. Was hören Sie als oftmaliger Gast in Kolumbien aus dieser Papstrede an die Bischöfe heraus?

P. Heinz: „Vergessen wir nicht, dass auch die Bischöfe genau wie Priester, Ordensleute, viele Laienkatecheten und Frauen und Männer in Kolumbien selbst durch diese lange Kriegssituation der vergangenen 50 Jahre gelitten haben; dass auch die Bischöfe selbst als Geiseln genommen und gefoltert wurden, manche, wie die beiden Seligen, auch getötet wurden. So ist auch innerhalb der Bischofskonferenz das Thema des Friedens und der Einheit, der Versöhnung ein wichtiges, und das hat der Papst auch mit seiner Rede, bei seinem Treffen mit den Bischöfen in Kolumbien, angesprochen und die Bischöfe sicherlich in diese Richtung animiert, ihnen Mut gemacht, dass sie gemeinsam in Kolumbien einen Weg als Kirche gehen und somit auch ein Beispiel für die Gesellschaft und für die Menschen sind.“

Weltkirche-Blog - 05.09.2017

Der Journalist und Politikwissenschaftler Damian Raiser lebt in Kolumbien. Als Fachkraft der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) im Zivilen Friedensdienst berät und unterstützt er die nationale Versöhnungskommission (CCN) der kolumbianischen Bischofskonferenz in Fragen der Öffentlichkeitsarbeit.


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Kolumbien - 11.09.2017

Der Frieden muss erst noch Boden gewinnen nach den Jahrzehnten der Gewalt in Kolumbien. Ermutigend, aber ohne die Aufgaben herunterzuspielen – so hat sich Papst Franziskus am Sonntag von den Kolumbianern verabschiedet.


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Frage: In Cartagena hielt der Papst eine große Menschenrechts-Rede, passenderweise, da der dort verehrte Jesuiten-Heilige Petrus Claver als Vorläufer der Menschenrechtsidee gilt. Was sind die wichtigsten Punkte dieser päpstlichen Menschenrechts-Rede?

P. Heinz: „Papst Franziskus hat in Cartagena erwähnt, dass das Menschenrechtszentrum von Kolumbien dort seinen Sitz hat, dass es aber bei der Verteidigung der Menschenrechte nicht nur um Bürokratie, nicht nur um Universitäten und Menschen geht, die diese Menschenrechte bekannt machen und verteidigen, sondern auch darum, dass die ‚kleinen Menschen‘ einander verzeihen. Er hatte da ganz starken Bezug auf das Tagesevangelium vom Sonntag genommen, wo Jesus uns einlädt, erst mit dem Bruder zu sprechen, um ein Verzeihen zwischen zwei strittigen Brüdern zu erreichen. Wenn dieses nicht funktioniert, solle man erst einen anderen dazu nehmen und dann die Gemeinschaft. In diesem Zusammenhang hat er in Cartagena natürlich auch erwähnt, dass es sehr viel Ungerechtigkeit zwischen arm und reich gibt, Cartagena ist ein Tourismuszentrum, wo es viele sehr arme, vor allem afro-kolumbianische Menschen gibt, die hier leben, aber auf der anderen Seite auch eine Gruppe von Reichen, die reicher sind als viele Menschen in Europa oder anderen Ländern.“

Frage: In Cartagena besuchte Franziskus auch ein von Adveniat gefördertes Projekt, Talitha Qum, für Mädchen aus armen Familien, die Gefahr laufen, Opfer von Gewalt zu werden. Was haben Sie dort gesehen?

P. Heinz: „Franziskus hat es sich bei seinen Besuchen schon zur Gewohnheit gemacht, immer auch Menschen zu begegnen, die am Rand der Gesellschaft leben. So hat er in Cartagena auf Empfehlung des Erzbistums von Cartagena eine Gruppe von Mädchen aus armen Familien besucht, Afro-Kolumbianerinnen, die Gefahr laufen, Opfer von Gewalt zu werden oder vor allem in die Prostitution und Drogensucht abzurutschen. 80 Mädchen hat er dort getroffen, es war ein sehr bewegendes Treffen mit diesen Mädchen und auch einer Gruppe Obdachloser, in der Pfarrei San Francisco, die zu den ärmsten in Cartagena gehört, wo er sich dann auch mit den Kindern und Jugendlichen, mit den Menschen, im persönlichen Segen und Gebet, aber auch in den Lebenszeugnissen, die er gehört hat, getroffen hat, was für diese Gemeinde ein sehr bewegender Moment war. Adveniat unterstützt diese Initiative schon seit mehreren Jahren und wir sind natürlich sehr froh, dass wir in Franziskus einen Verteidiger der Armen haben, der uns zur Seite steht und uns Mut macht, uns weiterhin gemeinsam mit unseren Unterstützern für die Menschen in Lateinamerika  einsetzen zu dürfen.“

Frage: Wer die sozialen Medien konsumiert, wird von der Papstreise womöglich in Erinnerung behalten, dass Franziskus ein Veilchen davontrug, weil das Papamobil zu schnell stoppte. Was ist Ihr stärkster bleibender Eindruck von dieser Papstreise nach Kolumbien? Das stärkste Bild?

P. Heinz: „Ja, vielleicht war es für die Medien ein wichtiger Moment, als er sich bei einem abrupten Halt des Papamobils, abgelenkt durch ein Kind, als er dieses segnen wollte, das Gesicht gestoßen hat – aber ich denke, das ist nicht der bleibende Eindruck und sollte auch nicht der bleibende Eindruck einer Papstreise sein. Für mich persönlich war das wichtigste das Treffen mit den Opfern, mit den Menschen, die gelitten haben – und dieses Mitleiden, dieses Trösten, das er als Papst vermittelt hat und wo er auch die Menschen dazu eingeladen hat, die Arme zu öffnen, das Herz zu öffnen, damit wir auf andere zugehen können und dass der Friede in Kolumbien ein dauerhafter bleiben kann, und dass dieser Prozess, dieser Weg zum Frieden von vielen, möglichst von allen, mitgetragen wird. In diesem Sinn wird die Papstreise sicherlich positive Impulse an die Gesellschaft und die Kirche in Kolumbien in den kommenden Monaten und Jahren geben. Der Vizepräsident von Kolumbien, den wir in Villavicencio getroffen hatten, hat selbst gesagt, es wird in Kolumbien nun eine Zeitrechnung geben vor dem Papstbesuch und nach dem Papstbesuch, und damit hat auch ein hoher Politiker ausgedrückt, was dieser Papstbesuch für die Menschen und für die Gesellschaft in Kolumbien bedeuten kann.“ 

Das Interview führte Gudrun Sailer, Radio Vatikan

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