Am 13. Mai 2017 ist Welttag des Fairen Handels. Zeit, sich nicht nur über fair gehandelte Lebensmittel wie Kaffee oder Schokolade Gedanken zu machen – sondern auch über das Thema Kleidung. Nach dem Fabrikeinsturz in Rana Plaza, Bangladesch, vor vier Jahren traten die katastrophalen Produktionsbedinungen von Kleiderwaren erstmals ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Wie sehen die Arbeitsbedingungen im Textilbereich in Asien heute aus? Was hat es mit dem Problem „Fast fashion“ auf sich? Und worauf müssen wir als Kunden und Verbraucher achten, um fair und nachhaltig zu handeln?  Darüber sprachen wir mit Wilfried Wunden, Misereor-Referent für Fairen Handel, im Anschluss an eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wie fair ist die Modebranche?“ an der Bischöflichen Akademie in Aachen.