„Dieser Papst hat die Welt und die Kirche verändert“

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  • Hilfswerke - 16.12.2016

Dieser Papst hat die Welt und die Kirche verändert. Die Welt gerät aus den Fugen. Werte, auf die sich gerade auch das Christentum stützt, verlieren an Bedeutung. Die Staatengemeinschaft ist hilflos und zerrissen. Gerade jetzt braucht es eine moralische Autorität. Nur Papst Franziskus scheint diese heute noch zu besitzen.“ Davon ist der Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, Prälat Bernd Klaschka überzeugt.

„Statt Egoismus und Gewinnstreben fordert Papst Franziskus Solidarität und ein Leben in Würde für alle Menschen.“ Das sagte Klaschka am Mittwoch, 14. Dezember 2016, in Essen mit Blick auf den 80. Geburtstag von Papst Franziskus.

„Durch Papst Franziskus und sein Handeln leuchtet das barmherzige Gesicht Jesu hell in der Kirche. Ein Gesicht, das sich den Menschen in Armut, Not und Krankheit, aber auch in ihrer Hoffnung und Lebensfreude zuwendet.“ So beschreibt der Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, Prälat Bernd Klaschka, die Wirkung des vor knapp vier Jahren zum Papst gewählten Jorge Mario Bergoglio, der am 17. Dezember seinen 80. Geburtstag feiert.

Franziskus lebt die Option für die Armen

Adveniat-Hauptgeschäftsführer Prälat Bernd Klascka kennt den heutigen Papst aus seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires

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Klaschka kennt den heutigen Papst persönlich sehr gut noch aus der Zeit, als er Erzbischof der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires war. „Ich habe den Adveniat-Projektpartner Jorge Mario Bergoglio persönlich als guten Zuhörer erlebt, der für Initiativen von der Basis sehr offen war. Er hat die vorrangige Option für die Armen und für die Jugend, wie sie die lateinamerikanischen Bischofsversammlungen entwickelt haben, gelebt“, so Klaschka.

Als Papst ohne Prunkgewänder, der seine Rechnungen selbst bezahlt, machte Franziskus zu Beginn seines Pontifikats Furore. „Diese Haltung, als Priester, Erzbischof und Kardinal Teil des Volkes Gottes zu sein, hat Jorge Mario Bergoglio auch in Buenos Aires schon immer gelebt. Denn er hat das Zweite Vatikanische Konzil ernst genommen, wonach alle Getauften Kirche sind und die Amtsträger nur die Diener dieser Gemeinschaft“, betont Adveniat-Hauptgeschäftsführer Klaschka. Die inzwischen von einigen gerne kritisierte Spontanität des Papstes wertet Klaschka als Zeichen dafür, dass Papst Franziskus dem Geist Gottes Raum geben will. „Der Geist weht, wo – und auch wie – er will. Wie man die Kirche nicht nur öffnen, sondern wieder aufwirbeln kann – da kann die Kirche gerade auch in Deutschland noch viel vom begeisternden Papst Franziskus lernen“, so Prälat Klaschka.

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