Vereint für die Bewahrung der Schöpfung kämpfen

  • Brasilien - 21.11.2016

Die Bischöfe der Amazonas-Region wollen sich im Kampf für den Schutz der Umwelt besser vernetzen. „Es geht um die Belange der gesamten Schöpfung“, heißt es in einem gemeinsamen Brief der Bischöfe nach einer einwöchigen Tagung im brasilianischen Belem, wie Radio Vatikan am Samstag berichtete.

Die Amazonas-Bischöfe hätten sich für „eine größere Gesprächsbereitschaft untereinander“ ausgesprochen, sagte der Bischof von Obidos, Bernardo Bahlmann, dem Radiosender. Mit Blick auf den Brief, den die Oberhirten zum Abschluss ihres Treffens verabschiedeten, erklärte Bahlmann: „Es ist ein Brief, den wir als Ortskirche an alle Gläubigen richten, um weiterzuhelfen, damit sich die Gesellschaft mit all den Problemen in Amazonien auseinandersetzt und zu Lösungen kommt.“

Als Probleme, die bekämpft werden müssten, nennen die Bischöfe Umweltverschmutzung, Korruption, Armut und die weitgehende „Schutzlosigkeit“ der Indigenen. Bestärkt fühlen sie sich nach eigenen Angaben durch Papst Franziskus und dessen 2015 veröffentlichte Umwelt-Enzyklika „Laudato si“.

Geleitet wurden die Beratungen vom emeritierten Amazonasbischof Erwin Kräutler, da der zuständige Bischof, Kardinal Claudio Hummes, am Samstag am Konsistorium in Rom teilnahm. (KNA/Radio Vatikan)

© weltkirche.katholisch.de

Brasilien - 17.11.2016

Wenn die Pfarrei nur per Boot erreichbar ist

Klimawandel, Priestermangel und Laien in der Kirche – diese Themen standen auf der Agenda der Bischöfe im Amazonasgebiet Brasiliens.

Artikel lesen