Startschuss für die Kampagne „Rio bewegt.Uns“

  • Olympia - 31.03.2016

Hamburgs Erzbischof Stefan Heße eröffnet am Mittwoch in der Hansestadt die bundesweite Olympia-Kampagne „Rio bewegt.Uns“. Sie nimmt anlässlich der Olympischen Spiele 2016 in der brasilianischen Metropole die Lebenssituation der Menschen dort in den Blick. Zum Auftakt der Aktion gibt Heße den Startschuss für einen Lauf von Schülern und Sportlern im Schanzenpark, wie die Veranstalter am Mittwoch in Hamburg bekannt gaben.

Im Anschluss ist eine Diskussionsveranstaltung unter anderen mit der Hockey-Torfrau Yvonne Frank und dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), Michael Vesper, geplant. Im Mittelpunkt stehe die Frage, wie der Sport über Kontinente hinweg „bessere Startbedingungen für alle“ schaffen könne. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Sportjournalisten Gerhard Delling.

Das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns“ vereint Jugend- und Erwachsenenverbände, Träger der Bildungsarbeit und kirchliche Einrichtungen mit Partnern in Brasilien. Dazu gehören neben dem DOSB die katholischen Hilfswerke Adveniat und Misereor. Partner in Brasilien sind die dortige Bischofskonferenz, die Brasilianische Ordenskonferenz und die Erzdiözese Rio de Janeiro.

Die Kampagne baue eine Brücke zwischen Brasilien und Deutschland, erklärt das Aktionsbündnis auf seiner Website. „Rio bewegt.Uns“ lenke den Blick auf die Lebenssituation der Benachteiligten in Rio de Janeiro. Die Menschen in den Favelas, den Armenvierteln, hätten nur wenige Chancen auf eine umfassende Bildung, gute Arbeit und Wohnverhältnisse oder ein Leben im Wohlstand. „Sportliche Großereignisse wie Olympische und Paralympische Spiele müssen nachhaltig auch den Menschen in den Regionen zugutekommen, in denen sie stattfinden“, betonen die Organisatoren.

Im Rahmen der Kampagne sollen soziale Projekte im Großraum Rio de Janeiro unterstützt werden. Die Olympischen Sommerspiele finden vom 5. bis 21. August 2016 und die Paralympics vom 7. bis 18. September in der brasilianischen Metropole statt. (lek/KNA)

Mehr Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.rio-bewegt-uns.de.

© weltkirche.katholisch.de

Das Aktionsbündnis

Die Kampagne „Rio bewegt.Uns.“ setzt sich dafür ein, dass es in Rio de Janeiro auch außerhalb der Stadien Gewinner gibt. Zum Aktionsbündnis gehören in Deutschland: Adveniat, Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB), Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR, Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ), Deutscher Behindertensportverband (DBS), Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), DJK-Sportverband, DJK Sportjugend, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Katholische Erwachsenenbildung (KEB), Katholische Landjugendbewegung (KLJB), Kinder in Rio, Kolpingwerk Deutschland, Kolping International, Missionszentrale der Franziskaner (MZF), Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV).

www.rio-bewegt-uns.de