Zehn Jahre „missio-magazin“: Stimme der Stimmlosen

  • Medien - 01.02.2016

Die Zeitschrift „missio magazin“ besteht seit zehn Jahren. Zum Jubiläum erreichten die Macher am Montag viele Glückwünsche. Der Globalisierungskritiker und frühere UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, bezeichnete das Magazin als „Stimme der Menschen ohne Stimme“.

Die in Pakistan tätige Lepra-Ärztin Ruth Pfau erklärte, die Zeitschrift „schaut auf Länder, die in der täglichen Nachrichtenflut oft zu kurz kommen“. Der ehemalige deutsche Botschafter in Benin und Kamerun, Volker Seitz, würdigte, dass die Redaktion nicht nur Eliten zu Wort kommen lasse. Auch Grünhelm-Gründer Rupert Neudeck zählte zu den Gratulanten.

Das Blatt wird seit 2006 alle zwei Monate vom internationalen katholischen Missionswerk Missio München herausgegeben. Die Auflage gibt Missio mit durchschnittlich 80.000 Exemplaren an. Die Zeitschrift stellt Themen in den Mittelpunkt, die Gesellschaft und Kirche in Afrika, Asien und im Pazifik bewegen. Zuletzt berichtete das Magazin unter anderem über irakische Christen, die vor IS-Milizen geflohen sind, und über den Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung in Tansania.

Der Herausgeber, Missio-Präsident Wolfgang Huber, bescheinigte der Redaktion „qualitätsvolle und kontinuierliche weltkirchliche Arbeit“. Das Heft „zeigt, dass wir als Teil des Netzwerks der katholischen Kirche, das die Welt umspannt, dort Hoffnung geben können, wo nichts mehr geht“.

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