Missio München steigert Projektförderung

  • München - 30.06.2015

Das internationale katholische Missionswerk Missio München hat 2014 seine Projektförderung gegenüber dem Vorjahr um mehr als eine Million Euro erhöhen können. Im vergangenen Jahr flossen rund 14,3 Millionen Euro in 514 Initiativen in 47 Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens, wie das Hilfswerk am Montag mitteilte.

Das Ergebnis zeige, dass das Thema Weltkirche aktueller denn je sei und die Herausforderungen der Partner nicht weniger würden, sagte Missio-Präsident Wolfgang Huber. Unterstützt worden seien unter anderem Projekte für Menschenrechte, Religionsfreiheit, Bildung und Umwelt.

Erfreulich entwickelten sich dem Jahresbericht zufolge auch die Kollekten, die gegenüber 2013 um über 92.000 Euro auf 2,4 Millionen Euro anstiegen. Auch bei den Nachlässen sei ein Plus von 1,5 Millionen Euro auf 4,8 Millionen Euro zu verzeichnen. Spenden und Beiträge seien dagegen leicht auf gut 8,2 Millionen Euro gesunken. Auch in die Bildungsarbeit in Deutschland sei investiert worden. So hätten etwa mehr als 7.000 Schüler am transmedialen Lernerlebnis Missio for life teilgenommen. Dieses vermittelt Jugendlichen ab der achten Jahrgangsstufe Einblicke in die Lebenswirklichkeit ihrer Altersgenossen in Indien und auf den Philippinen.

Mit der im vergangenen Jahr gestarteten Aktion Furchtlos wiederum weise Missio auf die Arbeit von Personen in Afrika, Asien und Ozeanien hin, die sich für Menschenwürde und Gerechtigkeit einsetzen. Eine dieser Persönlichkeiten sei Mama Regina aus Tansania , dem diesjährigen Beispielland zum Monat der Weltmission . Im Oktober wird sie als Gast von Missio in Pfarrgemeinden und Schulen unterwegs sein.

Missio München wurde 1838 durch den bayerischen König Ludwig I. gegründet und trägt seit 1972 den jetzigen Namen.

 

© KNA

Missio-Jahresbericht 2014

Den Jahresbericht 2014 von Missio München mit Texten, Interviews, den exakten Zahlen und Fakten können Sie hier herunterladen:

www.missio.com