Kardinal Salazar neuer Präsident von Lateinamerikas Bischofsrat

  • Santo Domingo - 14.05.2015

Kardinal Ruben Salazar Gomez (72), Erzbischof im kolumbianischen Bogota, ist neuer Präsident des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM. Der Rat, der diese Woche in Santo Domingo seine Generalversammlung hält, wählte den bisherigen CELAM-Vizepräsidenten am Mittwoch (Ortszeit) zum Nachfolger von Erzbischof Carlos Aguiar Retes aus Mexiko.

Die Amtszeit des neuen Vorsitzenden dauert bis 2019. Auch die Stellvertreter, Carlos Maria Collazzi aus Uruguay und Jose Belisario Da Silva aus Brasilien, wurden neu gewählt.

Gäste der Versammlung in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik waren Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der vatikanischen Bischofskongregation und Präsident der Päpstlichen Lateinamerika-Kommission, sowie der vatikanische Nuntius auf der Karibikinsel, Jude Thaddeus.

Alle katholischen Bischöfe der 22 nationalen Bischofskonferenzen aus Süd- und Mittelamerika gehören der 1955 gegründeten CELAM an. Sitz des Generalsekretariates ist Bogota.

© KNA

Lateinamerikanischer Bischofsrat CELAM

Der Lateinamerikanische Bischofsrat CELAM („Consejo Episcopal de Latinoamericano“) ist der Zusammenschluss von 22 nationalen Bischofskonferenzen Lateinamerikas und der Karibik. Seine Aufgabe ist es, der Kirche in den Mitgliedsländern theologische und pastorale Impulse zu geben, Kontakte zwischen den Mitgliedern herzustellen und die Zusammenarbeit zu fördern.

Der CELAM wurde 1955 auf Wunsch der lateinamerikanischen Bischöfe von Papst Pius XII. (1939–1958) gegründet. Sitz des Generalsekretariats der Organisation ist die kolumbianische Hauptstadt Bogota. An der Spitze des Gremiums steht ein auf vier Jahre gewähltes Präsidium. Bei der bis Freitag dauernden Vollversammlung der CELAM wurde Kardinal Ruben Salazar Gomez (72) zum Nachfolger des seit 2011 amtierenden Erzbischofs von Tlalnepantla (Mexiko), Carlos Aguiar Retes (65), gewählt. (KNA)

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