Starkes Nachbeben erschüttert Nepal

  • Kathmandu - 12.05.2015

Zweieinhalb Wochen nach dem Erdbeben in Nepal mit Tausenden Toten hat ein starkes Nachbeben das Land am Dienstag erschüttert und Panik ausgelöst. Zwei Stunden nach dem Beben mit der Stärke 7,2 berichtete die Regierung nach Angaben von Caritas international von landesweit mindestens 39 Toten.

„Bei all den zusammengebrochenen Mobilfunknetzen erwarten wir aber ein Mehrfaches dieser Zahl“, sagte der Nothilfekoordinator des katholischen Hilfswerks in Nepal, Thomas Hoerz, am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Kathmandu.

Der Caritas-Nothilfespezialist Albert Grosse-Hokamp sagte, in Kathmandu selber hielten sich die Zerstörungen offenbar in Grenzen. Er habe von ein bis zwei Toten und mehreren zerstörten Häusern erfahren. „Der größte Schaden ist in der Psyche der Menschen entstanden“, fügte er hinzu. Sie hätten gerade mit dem Wiederaufbau und der Feldarbeit neu begonnen. Jetzt seien auch die Läden wieder geschlossen. Die Menschen verließen die Häuser und kampierten wieder in Zelten.

Nach Einschätzung von Hoerz stellt sich die Situation in den Berggemeinden von Chalbire, Hagam und Baramchi sehr viel dramatischer dar. „Als das schwere Nachbeben passierte, waren wir, etwa 20 Entsandte des Caritas Netzwerkes aus der ganzen Welt und etwa 40 Beschäftigte von Caritas Nepal, in deren Büro in Lalitpur, ganz in der Nähe von Kathmandu.“ Zunächst konnten die Teams dem Bericht zufolge medizinische Nothilfe leisten. Von der Hauptstadt aus wurde ein Helikopter organisiert, der die schlimmsten Verletzten, darunter eine schwere Schädelverletzung, nach Kathmandu evakuierte.

Weiter berichtete Hoerz, bei Tatopani an der chinesischen Grenze habe ein Erdrutsch offenbar ein Dorf vollkommen verschüttet. „Caritas Deutschland und Caritas Österreich hatten dieses Gebiet noch vor vier Tagen besucht und selbst ohne Beben kleinere Staublawinen erlebt. Das Städtchen Tatopani war wie von einem Bombenhagel zerstört. Nach den ersten schweren Regenfällen in den letzten Nächten waren weitere Erdrutsche zu erwarten gewesen – mit einem Nachbeben dieser Stärke hatte niemand gerechnet.“

© KNA

Spenden

„Aktion Deutschland Hilft“ und das „Bündnis Entwicklung Hilft“ rufen mit folgendem Konto gemeinsam zu Spenden auf:

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Misereor

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Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe

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  • Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)
  • Diakonie Katastrophenhilfe, Spendenkonto 502 502, BLZ 520 604 10, Evangelische Bank, IBAN DE68520604100000502502, BIC GENODEF1EK1
    oder online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
  • Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Malteser Hilfsdienst

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BIC: GENODED1PA7

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Kindermissionswerk „Die Sternsinger“

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Pax-Bank
BLZ 370 601 93
IBAN: DE95 3706 0193 0000 0010 31
BIC: GENODED1PAX
Stichwort: Nepal

oder online unter www.sternsinger.org

Don Bosco Mission

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oder online unter www.strassenkinder.de

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