EU präsentiert Standpunkt zur globalen Partnerschaft

  • Brüssel - 05.02.2015

Die Europäische Kommission hat heute Vorschläge vorgelegt, wie künftig Armut beseitigt und eine nachhaltige Entwicklung zum Wohle der Bevölkerungen in schwach entwickelten Ländern gewährleistet werden kann. In ihrer Mitteilung „Eine globale Partnerschaft für Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung für die Zeit nach 2015“ fordert sie eine partnerschaftliche Ausrichtung zwischen den Ländern, der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor.

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte dazu: „2015 ist ein entscheidendes Jahr für die internationale Gemeinschaft. Wir müssen die Armutsbekämpfung und die globale Ausrichtung auf nachhaltige Entwicklung als gemeinsame Herausforderungen angehen. Die Verwirklichung dieser Ziele liegt auch in unserem gemeinsamen Interesse. Die EU wird in den bevorstehenden Verhandlungen weiterhin konstruktiv mit ihren Partnern zusammenarbeiten und sich mit ganzer Kraft für die Umsetzung dieser Agenda einsetzen.“

Die Entwicklungsagenda löst die Millenniumsentwicklungsziele ab und legt die Ziele der internationalen Gemeinschaft für die Zeit ab 2015 fest. Ganz oben auf der Agenda stehen die Armutsbeseitigung, eine integrative Entwicklung für bessere Lebensbedingungen heutiger und künftiger Generationen sowie die Stärkung und der Schutz aller Menschenrechte und Grundwerte als Grundlage für Frieden und Wohlstand der Gesellschaft.

Die Mitteilung wird als Grundlage für die EU-Standpunkte dienen, die im Rahmen der Vorbereitungen für die dritte Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung im Juli 2015 in Addis Abeba und für das UN-Gipfeltreffen über die Post-2015-Agenda im September in New York vertreten werden. Die Vereinbarung einer Post-2015-Agenda wird auch maßgeblichen Einfluss auf die Verhandlungen im Rahmen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen haben.

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