Deutsche Bischöfe rufen zum Gebet für verfolgte Christen auf

  • Bonn - 15.12.2014

Die katholischen Bischöfe in Deutschland rufen für den 26. Dezember zum Gebet mit verfolgten Christen in aller Welt auf. In allen Gottesdiensten solle die Solidarität mit notleidenden Christen zum Ausdruck gebracht werden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Montag in Bonn mit. Für diesen Tag erarbeitete die Bischofskonferenz Textvorschläge und Kampagnenmaterial .

In mehr als 100 Ländern, so die Bischöfe, litten Christen unter Verfolgung, Bedrängung oder Diskriminierung, derzeit besonders im Irak. Zuletzt hatte Papst Franziskus die internationale Gemeinschaft aufgefordert, „die jetzige humanitäre Tragödie zu beenden“.

Der Gebetstag ist Teil der 2003 gegründeten Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“. Die katholische Kirche begeht den 26. Dezember als Fest des heiligen Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt. Im vergangenen Jahr legte die Bischofskonferenz gemeinsam mit dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland erstmalig den „Ökumenischen Bericht zur Lage der Religionsfreiheit von Christen weltweit“ vor. Er beleuchtet als wissenschaftliche Studie die Situation von Christen in unterschiedlichen Teilen der Welt.

© KNA

Aktionsmaterial

Das Plakat zum Gebetstag am 26. Dezember, die Fürbitten und der Gebetszettel können auf der DBK-Webseite heruntergeladen oder bestellt werden:

www.dbk-shop.de

Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“

Die Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“ wurde vor zehn Jahren von der Deutschen Bischofskonferenz ins Leben gerufen, um auf die Notsituationen von Christen in unterschiedlichen Teilen der Welt aufmerksam zu machen. Die Initiative veröffentlicht jährlich eine Informationsbroschüre mit wechselnden Themen- oder Länderschwerpunkten zur Lage verfolgter oder diskriminierter Christen.

zur Webseite der Initiative