Katholikentagskollekte geht an Solwodi

  • Bonn - 30.10.2014

Insgesamt 90.000 Euro haben das Bistum Regensburg und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ( ZdK ) am Mittwoch an ein Projekt gegen Zwangsprostitution in Regensburg überreicht. Von dem Geld stammen 50.000 Euro aus der Kollekte des deutschen Katholikentags im Frühjahr in Regensburg sowie weitere 40.000 Euro aus Spenden des Bistums Regensburg.

Bischof Rudolf Vorderholzer und Magdalena Bogner von der Katholikentagsleitung übergaben die Spende am Mittwoch dem Verein „Solidarität mit Frauen in Not“ (Solwodi) . Er plant den Aufbau einer Beratungs- und Anlaufstelle für Opfer von Zwangsprostitution in der Bischofsstadt. Die Einrichtung werde auch vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) in Regensburg mitgetragen.

Die Verantwortlichen des Katholikentages haben nach Angaben des ZdK das Projekt ausgesucht, um Frauen und Jungen in Grenzregionen zu Tschechien und Osteuropa zu unterstützen, die zur Prostitution gezwungen werden.

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