Sonderkollekte für die Flüchtlinge im Mittleren Osten

  • Bonn - 02.10.2014

Aufgrund der immer brutaleren Angriffe der Milizen des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) auf Andersgläubige und die dadurch immer weiter steigende Zahl der Flüchtlinge rufen die deutschen Bischöfe zu einer Sonderkollekte am 12. Oktober 2014 für die Flüchtlinge im Mittleren Osten auf.

In ihrem Aufruf schreiben sie: „Uns Christen ist in dieser Situation vor allem aufgetragen, den Notleidenden zu helfen. Trotz der in den letzten Monaten auch von der Kirche schon geleisteten Hilfe fehlt es aber weiterhin an Unterkünften, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Der bald beginnende Winter wird die Not verschlimmern.“ Das Elend im Mittleren Osten habe eine neue Dimension erreicht. Hunderttausende seien vor den Milizen des IS geflohen. „In vielen Teilen Syriens und des Iraks leiden Minderheiten, besonders die Christen. Viele wurden ermordet, andere gedemütigt, beraubt und aus ihrer Heimat vertrieben.“

Den Aufruf zur Sonderkollekte verbinden die Bischöfe mit dem Appell, für die Flüchtlinge und alle Opfer der Gewalt in Syrien und im Irak zu beten. „Verstärken wir die Bitte um den Frieden, dass die Menschen in diesen Ländern wieder sicher leben und die Geflüchteten zurückkehren können“, so die deutschen Bischöfe.

© DBK

Initiative für bedrängte Christen

Mit der Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“ wollen die deutschen Bischöfe dazu einladen, sich mit der Situation verfolgter Christen auseinander zu setzen. Mehr Informationen zur Initiative erhalten Sie auf der Webseite der Deutschen Bischofskonferenz.

www.dbk.de