Freiburger Erzbischof Burger neuer Misereor-Bischof

  • Aachen/Fulda - 29.09.2014

Stephan Burger, seit Ende Juni Freiburger Erzbischof, ist künftig für das katholische Bischöfliche Entwicklungshilfswerk Misereor verantwortlich. Damit betrauten ihn die deutschen Bischöfe in der vergangenen Woche auf ihrer Herbstvollversammlung in Fulda. Der 52-Jährige folgt auf Erzbischof Werner Thissen (Hamburg), der diese Aufgabe im März 2014 nach 14 Jahren mit Eintritt in den Ruhestand aufgegeben hatte.

„Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle und unserer Projektpartner in Afrika, Asien und Lateinamerika gratuliere ich Erzbischof Burger zu seinem Amtsantritt“, sagte Misereor-Hauptgeschäftsführer Monsignore Pirmin Spiegel am Freitag in Aachen. „Wir freuen uns auf eine intensive, partnerschaftliche und fruchtbare Zusammenarbeit im Dienst an den Menschen, die in tiefer Not und Ungerechtigkeit leben.“ Das Erzbistum Freiburg lebe mit seiner Partnerschaft mit der Kirche in Peru weltkirchliches Engagement über lange Jahre hinweg beispielhaft vor.

Stephan Burger wurde 1990 zum Priester geweiht. Fünf Jahre war er Vikar in Tauberbischofsheim und Pforzheim, bevor er 1995 Pfarrer der Gemeinde St. Leon-Rot im Süden des Rhein-Neckar-Kreises wurde. Stephan Burger war zudem am Kirchengericht des Erzbistums Freiburg tätig, seit September 2007 als dessen Leiter (Offizial). Zugleich blieb er stets Seelsorger. Vor seinem Umzug nach Freiburg lebte er in Vogstburg-Burkheim am Kaiserstuhl – der größten Weinbaugemeinde in Baden-Württemberg. (lek mit KNA/Misereor)

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