Justitia et Pax ruft zu Solidarität mit Christen im Irak auf

  • Brüssel - 28.07.2014

Die Konferenz der europäischen Justitia et Pax-Kommissionen rufen in einer gemeinsamen Erklärung zu Unterstützung und Solidarität für die Christen im Irak auf. Angrenzende Staaten sollten den Flüchtlingen Asyl gewähren und Schutz bieten, teilte der Zusammenschluss am Montag in Brüssel mit. Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS), die in den vergangenen Monaten Teile des Irak und Syriens unter ihre Kontrolle bringen konnte, hat Christen unter Mordandrohung aus Mossul und anderen Orten vertrieben.

Justitia et Pax fordert von den Europäischen Regierungen, den Druck auf die irakische Regierung zum Schutz der Menschen zu erhöhen. Zudem sei dringend humanitäre Hilfe für die an den Irak angrenzenden Staaten notwendig, in denen Flüchtlinge Schutz suchten. Die Konferenz der europäischen Justitia et Pax Kommissionen wies darauf hin, dass die Anschläge der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) auch das kulturelle Erbe der Region bedrohen. Die IS habe bereits Kirchen und Pilgerorte wie etwa die Grabesstätte des Propheten Jona zerstört.

Zu der Konferenz europäischer Justitia et Pax-Kommissionen gehören 31 nationale Kommissionen. Diese beschäftigten sich mit Fragen von Armutsbekämpfung und Entwicklung, Menschenrechten, Frieden und Versöhnung. Ziel der Konferenz ist der Austausch auf europäischer Ebene.

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