Misereor: 600.000 Euro für Hilfsprojekte auf den Philippinen

  • Aachen - 05.02.2014

600.000 Euro hat das katholische Hilfswerk Misereor nach dem schweren Taifun auf den Philippinen bislang für Nothilfe und Wiederaufbaumaßnahmen bereitgestellt. „Der Wille der Menschen, ihr Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen, ist für mich greifbar und spürbar“, sagt Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel am Mittwoch nach einem Besuch der besonders schwer betroffenen Regionen der Inselgruppe. Nach wie vor seien die Spuren der Katastrophe allgegenwärtig.

Anfang November 2013 hatte der Taifun Haiyan große Teile der philippinischen Region Visayas zerstört. Der schwere Sturm war mit mehr als 300 Stundenkilometern über das Archipel hinweggefegt. Nach offiziellen Angaben starben rund 6.000 Menschen, 4,1 Millionen Menschen wurden obdachlos. Mehr als 1.500 Menschen werden laut Misereor noch vermisst.

Die Mitgliedsorganisationen des Netzwerks „Philippine-Misereor Partnership“, mit denen Misereor seit langem zusammenarbeite, seien in den vergangenen drei Monaten auch in entlegenen Regionen der Inseln aktiv gewesen, so Spiegel. Das Netzwerk unterstütze die Opfer mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Baumaterial. 11.000 Familien auf der Insel Panay und rund 1.900 Familien auf den Inseln Homonhon und Manikani haben laut Misereor in den vergangenen Monaten materielle Hilfe und psychosoziale Betreuung erhalten.

© KNA

Misereor-Blog

Im Misereor-Blog berichtet Pirmin Spiegel von seiner Solidaritätsreise auf die Philippinen:

zu den Reiseberichten