Caritas unterstützt 70.000 Hilfesuchende in Zentralafrika

  • Freiburg - 10.01.2014

Mit Blick auf die andauernde Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik hat Caritas international dort 70.000 Hilfesuchende in Kirchen und kirchlichen Einrichtungen untergebracht. Sie würden mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfes versorgt, teilte das Hilfswerk am Freitag in Freiburg mit.

Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist nach Angaben von Caritas international auf humanitäre Hilfe angewiesen, 50.000 Euro stellte das Hilfswerk dafür bereit. Die katholische Kirche des Landes habe die Konfliktparteien zu einem sofortigen Waffenstillstand aufgerufen, der die Notversorgung erlaubt, berichtete Caritas international.

Durch die Kämpfe der vergangenen Wochen sind laut Aussage der Vereinten Nationen rund 935.000 Menschen vertrieben worden. Der Konflikt zwischen Rebellen und Milizen forderte bisher etwa 800 Menschenleben, etwa 6.000 Kinder sollen bisher als Soldaten rekrutiert worden sein.

© KNA

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