Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen am 26. Dezember

  • Bonn - 23.12.2013

Am zweiten Weihnachtstag, dem 26. Dezember, begeht die katholische Kirche in Deutschland den „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“. Anlässlich dieses Tages wird besonders der Glaubensgeschwister gedacht, die vielerorts in der Welt Opfer von Ausgrenzung und Unterdrückung sind. Die Kirche ruft in diesem Zusammenhang zur Solidarität mit Christen weltweit auf.

In den Gottesdiensten des zweiten Weihnachtstages soll der Verbundenheit mit den notleidenden Mitchristen vor allem in den Fürbitten Ausdruck verliehen werden. Auch sind die Gläubigen zum persönlichen Gebet für dieses Anliegen aufgerufen. Als Ermutigung hierzu – insbesondere im Hinblick auf die von Repressionen stark betroffenen Christen im Nahen und Mittleren Osten – dient auch die jüngst verbreitete Botschaft von Papst Franziskus: „Wir finden uns nicht damit ab, uns einen Nahen Osten ohne Christen vorzustellen. Beten wir jeden Tag für den Frieden.“

Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz stellt für die Aktion in den Pfarrgemeinden ein Plakat (DIN A3) zur Verfügung, das vor allem zum Aushang in den Schaukästen bestimmt ist. Außerdem sind Gebetsbilder erhältlich, auf denen ein von den deutschen Bischöfen empfohlenes Gebet für die unter Bedrängung lebenden Mitchristen steht. Die Gebetsbilder sind zur Einlage in das Gesang- und Gebetbuch geeignet. (lek mit DBK)

Hintergrund

Der Gebetstag am 26. Dezember ist Teil der 2003 gegründeten Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“, mit der die deutschen Bischöfe in den Kirchengemeinden, aber auch in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit verstärkt auf die Diskriminierung und Drangsalierung von Christen in verschiedenen Teilen der Welt aufmerksam machen wollen. In diesem Zusammenhang hat die Deutsche Bischofskonferenz Anfang Dezember die neue Arbeitshilfe „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit – Indonesien“ veröffentlicht.

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