Renovabis: Solidaritätsadresse an ukrainische Kirche

  • Freising - 09.12.2013

Am diesjährigen Partnerschaftstreffen des katholischen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis in Freising (6./7. Dezember) nahmen rund 110 Engagierte teil, die partnerschaftliche Kontakte in die mittel- und osteuropäischen Länder pflegen. Renovabis hatte wieder Gruppen aus ganz Deutschland eingeladen, sich zum Erfahrungsaustausch auf dem Freisinger Domberg zu treffen.

Das Schwerpunktthema des Treffens lautete, im Vorgriff auf das kommende Gedenkjahr 2014: „25 Jahre nach dem Fall der Mauer: Partnerschaften gestalten Europa“. In Impulsen, Podiumsgesprächen und Workshops tauschten sich die Teilnehmer darüber aus, was sich im Vierteljahrhundert nach der „friedlichen Revolution“ im Osten Europas entwickelt hat.

Aus eigenem Erleben konnten die Partnerschaftsgruppen hierzu ihre vor Ort gemachten Erfahrungen beisteuern. Eine zentrale Frage war: Was ist aus der damals errungenen Freiheit geworden und vor welchen, nicht zuletzt sozialen Herausforderungen stehen die osteuropäischen Gesellschaften heute?

Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Dass der Blick sich dabei auch auf die aktuellen Ereignisse in der Ukraine richtete, verstand sich fast von selber. Viele der in Freising versammelten Engagierten haben lebendige Beziehungen zu Partnern in der römisch-katholischen und griechisch-katholischen Kirche der Ukraine. So beauftragten die Teilnehmer Renovabis, den Bischöfen der katholischen Kirchen in der Ukraine eine Solidaritätsadresse zu übermitteln. Darin soll zum Ausdruck kommen, dass wir die Menschen in der Ukraine angesichts der aktuellen Spannungen und Proteste in unsere Gedanken und Gebete einschließen und ihnen eine Entwicklung ihres Landes in Gerechtigkeit und Freiheit wünschen. Vor allem möge es eine Entwicklung ohne Gewalt und Unterdrückung sein, bei der auch der Weg nach Europa nicht versperrt bleibe.

Weitere Infos zum Programm des Partnerschaftstreffens finden Sie hier.

© Renovabis