Missio Aachen stellt Jahresbericht 2012 vor

  • Aachen - 17.09.2013

Das Internationale Katholische Missionswerk Missio Aachen hat im vergangenen Jahr weniger Spenden erhalten. Gegenüber dem überdurchschnittlich hohen Wert 2011 seien die Spenden 2012 um etwa 1,4 Millionen Euro zurückgegangen, teilte das Hilfswerk am Montag in Aachen mit. Damit machte dieser Posten aber immer noch die Hälfte der Gesamteinnahmen von rund 54 Millionen Euro aus.

Laut Jahresbericht 2012 unterstützte Missio Projekte in Afrika, Asien und Ozeanien mit 49,3 Millionen Euro. Davon seien rund 16,3 Millionen Euro in die Ausbildung und 17,5 Millionen Euro in die Pastoralarbeit geflossen, hieß es. Die Schwerpunkte der Kooperation lägen in Afrika und dem indischen Subkontinent.

„Die gesamte Zivilgesellschaft profitiert von der Arbeit der Kirchen in Afrika, Asien und Ozeanien“, sagte Missio-Präsident Klaus Krämer. Das gelte auch im Falle von Katastrophen oder Kriegen. „Wenn die Kirche vor Ort gut aufgestellt ist, kann sie in Notsituationen sofort helfen, zum Beispiel mit Trauma-Zentren.“

Was die Spendeneinnahmen anbelange, verlören die klassischen Instrumente wie Kollekten, Missionssonntage oder Mitgliederbeiträge zunehmend an Bedeutung, so Krämer. Hingegen habe es 2012 einen Zuwachs bei der individuellen Vermittlung von Förderprojekten an Spender gegeben sowie bei den Einnahmen aus Testamenten und Nachlässen.

Den Jahresbericht 2012 von Missio Aachen können Sie hier herunterladen

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