Afrikanische Bischöfe gedenken ertrunkener Migranten

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  • Flucht und Asyl - 29.05.2018

Die katholischen Bischöfe und die Regierung von Burkina Faso wollen auf der Insel Lampedusa der Migranten gedenken, die im Mittelmeer ertrunken sind. Der Besuch je einer Delegation sei für Dienstagnachmittag und Mittwoch vorgesehen, wie die katholische Gemeinschaft Sant'Egidio mitteilte.

Am Mittwochvormittag sei eine Gedenkfeier im Hafen Porta d'Europa geplant. Geleitet werde die aus 13 Personen bestehende Delegation vom Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Paul Ouedraogo von Bobo-Dioulasso.

Neben dem Gedenken an die ertrunkenen Schiffbrüchigen, bei dem ein Blumenkranz dem Meer übergeben werden soll, sind Treffen mit Vertretern der Gemeinde Lampedusa, des italienischen sowie des burkinischen Außenministeriums vorgesehen. Zudem wolle der Kardinal Philippe Nakellentuba Ouedraogo, Erzbischof von Ouagadougou, eine Messe feiern.

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